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Historie: „Wie August Schapfl in Krumbach das Denkmalamt herausforderte“

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Wie ein Busunternehmer sich einst gegen das Denkmalamt durchsetzte

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    So sah der Marktplatz einst aus in Krumbach. Vorne links der Grüne Baum (heute Kachelofen) mit seiner Renaissancefassade.
    So sah der Marktplatz einst aus in Krumbach. Vorne links der Grüne Baum (heute Kachelofen) mit seiner Renaissancefassade. Foto: Stadtarchiv Krumbach, Repro Manfred Keller

    Städtebauliche Gestaltungsmöglichkeiten, ausgerichtet an den Verordnungen und gesetzlichen Leitlinien einerseits und individuelle Vorstellungen der Bauwerber andererseits, sind nicht immer in die gewünschte Harmonie zu bringen. Dieser nicht seltene Sachverhalt wächst sich gelegentlich zu offenen Konflikten aus; gar manches Bau-Vorhaben wackerer Häuslebauer hat sich dabei im Paragraphendickicht verfangen. Das Bau-Projekt hat sich zum Bau-Drama ausgewachsen. Bisweilen gewinnen aber auch hartnäckig (eigensinnig) verteidigte Vorstellungen der zum offenen Widerstand bereiten Bauherrschaft die Oberhand. Ein besonderer Fall, der aus heutiger Sicht durchaus amüsant anmutet, ist in der Lokalgeschichte verbürgt. Bei dem fraglichen Bauprojekt handelt es sich um die Gaststätte „Grüner Baum“, am Krumbacher Marktplatz Haus Nummer 13 (heute: Gaststätte und Hotel „Kachelofen“); als Haupt-Darsteller im Bau-Drama betritt August („Gustl“) Schapfl die imaginäre Bühne.

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