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Wohnungsbau in Krumbach nach 1945: Siedlungen und Genossenschaften als Motor des Wiederaufbaus

Krumbach

So wuchs Krumbach aus der Wohnungsnot: Wie sich die Stadt nach dem Krieg ein neues Zuhause schuf

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    Einweihung der „St.- Michaels-Siedlung“ im Juli 1954: Im Bild (von links) Krumbachs Sadtbaumeister Mahias Lechler, Wilhelm Spieß (Leiter der Stadtpolizei) und Krumbachs zweiter Bürgermeister, Tapeziermeister Georg Kusterer.
    Einweihung der „St.- Michaels-Siedlung“ im Juli 1954: Im Bild (von links) Krumbachs Sadtbaumeister Mahias Lechler, Wilhelm Spieß (Leiter der Stadtpolizei) und Krumbachs zweiter Bürgermeister, Tapeziermeister Georg Kusterer. Foto: Stadtarchiv Krumbach, Repro: Manfred Keller

    Wer Erinnerungen an das „deutsche Wirtschaftswunder“ wachruft, verbindet diesen Gedankengang nicht selten mit chromblitzenden Autos, neuen Fabrikanlagen, geteerten Straßen, Kühlschränken und Fernsehgeräten. Ein ganz anderes, aber nicht weniger überzeugendes Bild vom deutschen Wiederaufbau bietet sich auf lokalgeschichtlichem Terrain, wo mutige Pionierleistungen der Wohnraumnot entgegentraten und der Aufbau auch in der wachsenden Kleinstadt Krumbach beherzt Konturen erhielt. Beispiele dafür sind die Siedlung Höllgehau, die Siedlung am Lexenriederweg, die Michaels-Siedlung und die Aktivitäten der damals neu ins Leben gerufenen „Gemeinnützigen Baugenossenschaft“ im Altstadtbereich.

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