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Wolf im Landkreis Günzburg: Das haben Biologen erlebt

Landkreis Günzburg

Er widerspricht Aiwanger und sagt: „Der Wolf gehört ganz natürlich zum Ökosystem“

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    Im Freigehege des Nationalparks Bayerischer Wald kann man Wölfen recht nahekommen. Doch das Auftreten des Wolfs im Landkreis Günzburg löst auch Ängste aus.
    Im Freigehege des Nationalparks Bayerischer Wald kann man Wölfen recht nahekommen. Doch das Auftreten des Wolfs im Landkreis Günzburg löst auch Ängste aus. Foto: Ulla Gutmann

    Der Wolf polarisiert wie kaum ein anderes Tier, und auch im Landkreis Günzburg gab es bereits Sichtungen und Übergriffe auf Weidetiere. Zwei Schafe wurden wie berichtet Ende November 2025 bei Ziemetshausen gerissen, nach Auswertung der DNA-Analyse eindeutig von einem Wolf. Als Ende des Jahres in Kötz und Rieden tote Rehe ohne Kopf gefunden wurden, vermuteten erfahrene Jäger ebenfalls den Wolf als Verursacher. Und auch im benachbarten Unterallgäu gibt es Wolfssichtungen, zuletzt Ende Januar, aufgezeichnet von Wildkameras. Während die Sichtungen in Schwaben für Aufregung sorgen, ist die Nähe des Wolfs zu den Wohngebieten der Menschen in anderen Gegenden Europas ganz alltäglich. Etwa in Rumänien, wo der Biologe Markus Luther mehrere Jahre lebte. Heute wohnt er im südlichen Landkreis Günzburg - und hat wie andere Fachleute, die sich mit dem Zusammenleben von Menschen und Wildtieren beschäftigen, einen eher entspannten Blick auf das Thema.

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