Es war der emotionale Höhepunkt einer glanzvollen Jubiläumsnacht: Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Deutschen Allkampf Bundes e.V. (DAB) wurde Josef Mayer kürzlich eine seltene und hochverdiente Ehre zuteil. Unter dem tosenden Applaus der geladenen Gäste und Weggefährten wurde ihm der 8. Dan im Allkampf-Jitsu verliehen. Die gesamte Vorstandschaft des DAB e.V mit Heinrich Magosch, Reinhold Gruber, Willi Mayer, Günter Sonner, Erwin Buchner und Thomas Rapp waren bei der Verleihung anwesend.
Diese Graduierung ist weit mehr als nur ein neuer Gürtelgrad; sie ist die höchste Anerkennung für ein Lebenswerk, das untrennbar mit der Geschichte des Allkampf-Sports in Deutschland verbunden ist. Seit über 50 Jahren widmet Josef Mayer sein Leben der Kampfkunst – eine Zeitspanne, in der er den Sport nicht nur aktiv als Athlet prägte, sondern ihn vor allem als Visionär und Mentor entscheidend mitgestaltete. Trotz seiner bundesweiten Bedeutung blieb Josef Mayer seinen Wurzeln stets treu. Gemeinsam mit Willi Mayer führt er die Kampfsportschule in Münsterhausen, die längst zur Talentschmiede und Heimat für Generationen von Sportlern geworden ist. Hier gibt er fast täglich jene Werte weiter, die ihn selbst auszeichnen: Disziplin, Respekt und die unermüdliche Leidenschaft für die Perfektion der Technik.
In der Laudatio während der Jubiläumsfeier wurde besonders seine Rolle als „Brückenbauer“ hervorgehoben. Mayer verstehe es wie kaum ein Zweiter, Traditionen zu bewahren und den Sport gleichzeitig modern und attraktiv für die Jugend zu halten. Sichtlich gerührt nahm der neue Träger des 8. Dans die Urkunde entgegen. Für Josef Mayer ist die Auszeichnung jedoch kein Grund, sich zur Ruhe zu setzen. Sein Blick gilt weiterhin der Entwicklung „seines“ Verbandes und der Ausbildung seiner Schüler in Münsterhausen.
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