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Gemälde wird nicht ausgeliehen: Streit um Dürer-Selbstbild scheint beigelegt

Gemälde wird nicht ausgeliehen

Streit um Dürer-Selbstbild scheint beigelegt

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    Seit Februar ist sicher: Das weltberühmte «Selbstbildnis im Pelzrock» von Albrecht Dürer wird nicht für eine Ausstellung von München nach Nürnberg ausgeliehen. Mittlerweile scheint der Streit beigelegt.
    Seit Februar ist sicher: Das weltberühmte «Selbstbildnis im Pelzrock» von Albrecht Dürer wird nicht für eine Ausstellung von München nach Nürnberg ausgeliehen. Mittlerweile scheint der Streit beigelegt. Foto: Schnoerrer

    Schon im Februar hatte Kunstminister Heubisch verkündet: Dürers "Selbstbildnis im Pelzrock" ist zu fragil wird nicht nach Nürnberg ausgeliehen. Jetzt scheint der heftige Streit zwischen Franken und München um Albrecht Dürers "Selbstbildnis im Pelzrock" beigelegt: Der Kulturausschuss des bayerischen Landtags sprach sich am Mittwoch einhellig dafür aus, Anträge mit Forderungen nach einer Ausleihe des Bildes aus der Alten Pinakothek in München nach Nürnberg für erledigt zu erklären.

    Gemälde ist laut Experten zu fragil und nicht transportfähig

    Zuvor hatten Restauratoren der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg die Ergebnisse einer Untersuchung des Bildes vorgestellt und noch einmal betont: Das fragile Gemälde, das seit Jahren auf der Sperrliste der Alten Pinakothek steht und daher nicht ausgeliehen werden soll, ist nicht transportfähig. Mit dieser Begründung hatte Bayerns Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) die Ausleihe bereits Mitte Februar abgelehnt.

    Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Klaus Schrenk, warb im Ausschuss noch einmal ausdrücklich um Verständnis für die Entscheidung. Sie hatte parteiübergreifend vor allem unter fränkischen Politikern für Unverständnis gesorgt. Allen voran Finanzminister Markus Söder (CSU).

    Manche Abgeordnete forderten die Herausgabe des Bildes

    Abgeordnete aller Parteien hatten in Dringlichkeitsanträgen die Herausgabe des Bildes für die geplante große Dürer-Ausstellung in Nürnberg gefordert. Bei manchen Abgeordneten blieb der eine oder andere Zweifel an der Entscheidung der Staatsgemäldesammlungen. Unter ihnen auch Grünen-Politiker Sepp Dürr, der Schrenk im Februar der Lüge bezichtigt hatte. Trotzdem wurde die Expertenmeinung jetzt anerkannt. Der Ausschuss sprach sich in München dafür aus, die Anträge nicht zurückzuziehen, sondern für erledigt zu erklären.

    Es sei aber gut, einmal über das Thema gesprochen zu haben, betonte der Ausschussvorsitzende Oliver Jörg (CSU). Auch wenn die Sperrliste der Staatsgemäldesammlungen aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich diskutiert werden solle, sprach der Ausschuss eine "Einladung an die Fachwelt" aus, Politiker früher einzubeziehen und zu informieren. Museumsdirektor Schrenk lud die Ausschussmitglieder zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Gemäldesammlungen ein. lby/dpa

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