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Nationalsozialismus
05.02.2021

Raubgut aus der NS-Zeit: Eine Geige aus jüdischem Besitz wird zum Testfall

Guarneri-Geigen gehören zu den begehrtesten überhaupt: das von Giovanni Guarneri gefertigte Instrument aus dem Jahr 1706.
Foto: Elke Richter, dpa

Plus Eine wertvolle Guarneri steht im Mittelpunkt eines vielbeachteten Restitutionsfalls. Er zeigt, dass sich berechtigte Ansprüche nicht problemlos durchsetzen lassen.

Im Januar 1938 erwarb der in Speyer ansässige Musikalienhändler Felix Hildesheimer eine Geige. Ein wertvolles Instrument, datiert auf das Jahr 1706 und hergestellt von Giuseppe Giovanni Guarneri, einem Mitglied der berühmten Cremoneser Geigenbauerfamilie. Felix Hildesheimer sollte nicht lange im Besitz seines Neuerwerbs bleiben. Als Jude von den Nationalsozialisten verfolgt, musste er zwangsweise sein Musikgeschäft und seine Wohnung verkaufen; am 1. August 1939 beging er Selbstmord. Seiner Witwe gelang es, in die USA zu entkommen, zuvor schon waren die beiden Töchter emigriert.

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