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Schillers Geburtshaus in Marbach

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Schillers Geburtshaus in Marbach

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    Schillers Geburtshaus in Marbach
    Schillers Geburtshaus in Marbach Foto: DPA

    Mutter Elisabetha Dorothea schlug sich mit ihren zwei Kindern äußerst bescheiden alleine durch. Vater Johann Caspar, ein Wundarzt, war nach dem überraschenden Bankrott seines Schwiegervaters wieder zum Militär gegangen.

    Kaum vier Jahre hat der kleine Friedrich Schiller hier gelebt. Als er 1805 in Weimar starb, war sein Geburtshaus im Schwäbischen vergessen. Erst Jahre später wurde es identifiziert. Ein Bäcker nutzte es. Später kaufte es der Schillerverein, eröffnete eine Gedenkstätte und begann, alles zu sammeln, was vom Schöpfer der "Räuber", "Wallenstein", "Kabale und Liebe" und "Wilhelm Tell" übrig geblieben war. So entstand der Grundstock für das spätere Schiller Nationalmuseum auf der Schillerhöhe Marbach.

    Pünktlich zum Schillerjahr wurde das Haus herausgeputzt. An 30 Originalexponaten - vom Taufhäubchen bis zur unvermeidbaren Locke - werden die Lebensumstände in der Mitte des 18. Jahrhunderts nachgezeichnet, vor allem aber die Erinnerungsgeschichte. "Wir wollten hier keine Lebenswelt schaffen, sondern einen Ort des Gedenkens", betont Thomas Schmidt vom Deutschen Literaturarchiv. Das Haus selbst sei das erste Exponat.

    [Schiller-Geburtshaus]: Niklastorstraße 31, 71672 Marbach

    www.schillersgeburtshaus.de

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