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Buchkritik: Angela Steidele lässt mit „Ins Dunkel“ Marlene Dietrich auferstehen

Buchkritik

Auf ein Glas Milch mit Garbo und Marlene: So liest sich Angela Steideles Roman „Ins Dunkel“

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    "Ins Dunkel": Die Autorin Angela Steidele denkt sich in die Gedanken von Marlene Dietrich und Greta Garbo hinein.
    "Ins Dunkel": Die Autorin Angela Steidele denkt sich in die Gedanken von Marlene Dietrich und Greta Garbo hinein. Foto: Jan Woitas (dpa)

    Haben sie oder haben sie nicht? Miteinander gedreht? Sich geküsst? Geliebt? Sind sich diese zwei Frauen überhaupt begegnet – oder waren sie wirklich die berühmtesten einander Unbekannten ihrer Zeit? Das Verhältnis von Greta Garbo und Marlene Dietrich bleibt ein Rätsel, weil sich beide bis in den Tod darüber ausschwiegen. Doch Fantasie und Recherche füllt Lücken: Angela Steidele, die sich schon in die Gedanken von Johann Sebastian Bachs Tochter Dorothea hineindachte („Aufklärung. Ein Roman“), knöpft sich jetzt die frühen Götter des Films vor. Steideles „Ins Dunkel“ ist ein Roman über Diven, Künstler, Pioniere. Es ist aber auch ein Drehbuch fürs Kopfkino, und ein Sachbuch der Filmgeschichte.

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