Die frühere RTL-Dschungelkönigin Evelyn Burdecki hat mitgeteilt, sie leide unter einer „nicht alkoholischen Fettleber“. Mit dem Rat ihrer Ärzte hadert die 37-Jährige nun. Denn sie soll künftig auf ihre geliebten Süßigkeiten verzichten. Nun plant sie, ihre Ernährung umzustellen: erst zu Hause auf Süßes verzichten, dann den Zuckerkonsum unterwegs abschaffen. Das würde ihr aber Disziplin kosten. „Wenn ich nicht meine Lieblingsschokolade essen kann, dann bekomme ich schlechte Laune und Stimmungsschwankungen“, gestand sie. Sie sei süchtig nach Süßem. Wir sprachen mit dem Realitystar allerdings vor ihrer Zuckerdiät und der Ausstrahlung einer „Traumschiff“-Folge, bei der sie mitspielte.
Hallo Frau Burdecki, Sie sind im vergangenen Jahr erstmals auf dem „Traumschiff“ mitgefahren. Die Seereise nach Island wird am Ostersonntag im ZDF ausgestrahlt. Sie haben gesagt, vor Freude geweint zu haben, als Sie die Zusage erhalten haben. Was bedeutet es für Sie, Teil dieser traditionsreichen Fernsehreihe zu sein?
EVELYN BURDECKI: Das ist tatsächlich schon etwas Besonderes. Ich komme ja nicht aus der klassischen Schauspiel-Ecke – deshalb fühlt sich das fast wie ein kleines Upgrade an. Und ich liebe ja Upgrades! (sie lacht)
Sie bringen jede Menge TV-Erfahrung mit. Vom „Bachelor“ über das „Dschungelcamp“, das sie als Königin verließen, bis zum „Traumschiff“ – war das ein steiler, ein anstrengender Weg für Sie? Erzählen Sie.
BURDECKI: Es war definitiv kein Bilderbuch-Weg. Eher empfand ich es so: stolpern, aufstehen, weitermachen – aber mit Stil! (sie lacht wieder) Ich habe auf diesem Weg viel gelernt und genau das bringt mich heute weiter.
Was soll beruflich nach dem Traumschiff als nächstes kommen? Mit den Kaulitz-Brüdern Wetten Dass..? zu moderieren oder doch lieber ein toller Kinofilm?
BURDECKI: Am liebsten beides! (lacht) Ich bin da offen. Ich will mich einfach weiterentwickeln und Dinge machen, die mir Spaß machen – Stillstand ist nichts für mich.
Träumen Sie auch manchmal von Hollywood oder ist Los Angeles doch zu weit weg?
BURDECKI: Träumen darf man ja – und ich träume auch gern groß. Wenn Hollywood anruft, ich hätte da noch Platz im Koffer!
Wie war es eigentlich, mit Kapitän Florian Silbereisen und der „Traumschiff“-Crew zu drehen – entspannter oder aufregender als bei Reality-TV-Formaten?
BURDECKI: Ganz anders! Beim Reality-TV bist du einfach du selbst – hier musst du funktionieren, Texte lernen, Szenen wiederholen. Da merkt man erst, wie anspruchsvoll das ist. Ich habe großen Respekt bekommen.
Wie viel Evelyn Burdecki war in Ihrer Rolle in der ZDF-Reihe?
BURDECKI: Ein bisschen Evelyn ist immer dabei – die kriegt man einfach nicht ganz raus, selbst wenn man wollte. (sie lacht) Aber ich habe tatsächlich schon versucht, wirklich in der Rolle zu bleiben.
Wäre es ein Traum für Sie, festes Crewmitglied zu werden? Und welche Rolle würde Sie am meisten interessieren?
BURDECKI: Total! So ein Teil dieser „Traumschiff“-Familie zu sein, hätte schon was. Ich würde mich da schon sehen.
Sie haben ja beim „Dschungelcamp“ 100.000 Euro gewonnen. Darf man erfahren, was sie mit dem Geld gemacht haben, vielleicht etwas Besonderes gekauft?
BURDECKI: Ich bin da überraschend vernünftig gewesen. (lacht) Ein Teil gespart, ein Teil in Immobilien investiert – und ein bisschen habe ich mir natürlich auch gegönnt.
Wie sieht so ein Standardtag von Evelyn Burdecki aus? Oder gibt es den gar nicht, weil jeder Tag anders ist?
BURDECKI: Typisch gibt es bei mir nicht. Jeder Tag ist anders – und genau das liebe ich. Langweilig wäre nichts für mich!
Noch kurz zu Ihnen privat. Sie haben öffentlich schon öfter erzählt, dass sie offenbar Schwierigkeiten haben, einen passenden Partner zu finden. Wäre eine Seereise eine passende Gelegenheit für ein gutes Date?
BURDECKI: Oh ja, total! Romantischer geht’s ja kaum. Aber er sollte besser seefest sein – sonst wird’s bei Seegang schnell unromantisch (sie lacht).
Am Ende darf natürlich eine Frage für die geneigte Leserschaft nicht fehlen: Wie ist denn der aktuelle Stand bei Ihrem vielfach von Ihnen geäußerten Thema „Kinderwunsch“?
BURDECKI: Das ist tatsächlich ein Herzenswunsch von mir, aber ich mache mir keinen Druck. Ich glaube fest daran, dass alles zur richtigen Zeit passiert.
Sie haben sich sicherheitshalber im vergangenen Jahr eigene Eizellen konservieren beziehungsweise einfrieren lassen, falls es mit dem Kinderwunsch nicht so schnell klappen sollte. Haben Sie sich in dieser Hinsicht eine Art Grenze gesetzt?
BURDECKI: Ich habe einfach vorgesorgt, um entspannter zu sein. Das nimmt mir den Druck – und ich kann das Thema Kinder lockerer sehen.
Zur Person
Evelyn Burdecki, 1988 in Düsseldorf geboren, hat aus Liebeskummer an einem Online-Casting von RTL teilgenommen und ist ein Reality-TV-Darsteller geworden. 2019 gewann sie 13. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“. Jetzt hat sie das Fach gewechselt und hat bei der aktuellen Folge des „Traumschiffs“ einen kleinen Auftritt. Die Folge wird am Ostersonntag, 5. April, um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.
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