Ein intensiver Blick in der Bahn, ein kurzes Geplänkel mit Fremden – Flirten kann Spaß machen und völlig ohne Hintergedanken passieren. Auch in glücklichen Beziehungen lässt das Kribbeln, die positive Aufregung und das Herzklopfen irgendwann nach. Und das ist auch gut so. Wäre man für immer in seine Partnerperson verliebt, würde man vermutlich irgendwann an einem Liebes-Burnout sterben, so viele Hormone wie dabei ausgeschüttet werden.
Aber ganz darauf verzichten möchte man vielleicht trotzdem nicht. Kann nicht auch beides gleichzeitig existieren? Der wichtigste Punkt ist wie so oft im Leben die Kommunikation. Flirten kann verletzen und Vertrauen zerstören, wenn es die Grenzen der Partnerperson überschreitet. Denn Untreue beginnt bei jedem Menschen an einer anderen Stelle.
Denn wenn alles auf den Tisch kommt, kann es Vertrauen schaffen
Wenn aber alles besprochen ist und alle Parteien einverstanden sind, steht dem Flirten eigentlich nichts mehr im Wege. Und mit dem Flirten kommt die Leichtigkeit – Momente, die den Tag ein bisschen schöner machen – Momente, in denen man sich nochmal anders gesehen fühlt als sonst im Alltag – Momente, die Spaß machen. Das kann auch Vertrauen schaffen. Denn wenn alles immer auf den Tisch kommt, es keine Grautöne gibt, über die nicht gesprochen wird, Grenzen gesetzt und eingehalten werden, dann kann das auch Eifersucht oder Misstrauen entgegenwirken.
Und vielleicht muss die Partnerperson auch nicht jedes Häkchen auf der subjektiven Wunschliste erfüllen. Schließlich kann man auch Freunde haben, mit denen man feiert und andere, mit denen man Kaffee trinken geht. Vielleicht dürfen dann im abgesprochenen Kontext auch andere Menschen für ein kurzes Herzklopfen sorgen.
Was gegen einen Flirt trotz Beziehung spricht, lesen Sie hier.
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