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Nach dem Lawinenunfall: Wie ein Bergführer mit dem Risiko lebt

Olaf Perwitzschky
Foto: Birgit Gelder; Arno Balzarini, epa/dpa
Lesetipp

Er hat zwei Lawinen überlebt: „Uns war klar, dass der Hang nicht koscher ist.“

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    Im Skigebiet Val Strem in Graubünden ist es 2012 zum ersten Mal passiert: Das Schneebrett hat sich schon beim ersten Skischwung abgelöst. Olaf Perwitzschky versucht noch, mit einer Querfahrt aus dem Hang zu fahren. Aber nach zwei Metern reißt der Schnee ihm den ersten Ski weg, weil dieser sich in einem Strauch verhakt hat. Dann gerät Olaf in das, was er Waschmaschine nennt. Wie in einer Wäschetrommel wird der Körper in den Schneemassen gewälzt. 40 Höhenmeter. Olaf weiß nicht mehr, wo oben und unten ist. Während ihn der Schnee talwärts trägt, denkt er: Es ist immer noch hell um mich herum, ich bin also obenauf. Er denkt: Oben stehen zwei Tourengeher, die sind erfahren und gut im Suchen. Er denkt: Das endet nicht schlecht.

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