Immer wieder verblüffend, wie einfach das Leben sein kann. Vorausgesetzt, man hat ein Schweizer Taschenmesser, Klebeband und eine Büroklammer bei sich. Manchmal hilft auch ein wenig Schokolade, um das Leck eines Schwefeltanks zu verstopfen. Das lernten Fernsehzuschauer vor 40 Jahren in der US-Serie „MacGyver“. Da wurde gleich in der ersten Szene eine Bombe mit einer Büroklammer entschärft. Ein andermal sprengte der Spezial-Agent mit der zeitgemäßen Vokuhila eine verschlossene Tür mit einem Gemisch aus Erkältungskapseln und heißem Wasser – hat man ja schnell mal zur Hand.
Er war halt ein findiger Tüftler, dieser Angus McGyver, ausgestattet mit etwas physikalischem Wissen und einer guten Portion Improvisationslust. „MacGyvern“ nennt man seitdem dieses Phänomen, wenn Menschen mit Einfallsreichtum herumbasteln, um sich aus brenzligen Situationen zu retten.
ADAC empfiehlt gegen vereiste Autos Socken und Klebeband
Ein wenig den McGyver gegeben hat nun auch der ADAC. Denn der nennt in seinen neuesten Empfehlungen, , nicht nur die üblichen Utensilien wie Scheibenkratzer, Wärmefolie oder Türschlossenteiser, sondern auch alte Socken und das schon MacGyver gute Dienste erweisende Klebeband.
Der ADAC geht dabei den Weg der Prävention. Sprich: Bevor man die Rückspiegel mühevoll freikratzen muss, stülpt man lieber am Abend davor Omas selbstgestrickte Socken darüber. Und auch das Klebeband kommt am besten vorbeugend ins Spiel, nämlich um die Türschlösser abzukleben.
Wo der ADAC die MacGyver-Methode hingegen nicht empfiehlt: Beim Enteisen der Scheiben. Da schadet heißes Wasser nur, selbst wenn es Erkältungskapseln enthält.
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