Seit ihrem ersten Auftritt im Alter von zwölf Jahren im Horror-Splatterfilm „Zombieworld“ hat sich die amerikanische Schauspielerin Sydney Sweeney über zahlreiche Rollen in Kurz- und Independentfilmen sowie Serien einen Namen gemacht. Heute zählt sie – neben Kolleginnen wie Mia Goth und Jenna Ortega – zu den neuen, strahlenden Stars am Hollywood-Himmel mit ihrer engelsgleichen Erscheinung: feines, blondes gewelltes Haar und hellblaue Augen. Dazu eine Jeans in heller Waschung und ein simples T-Shirt.
Eine Jeans-Kampagne von Syndey Sweeney ist umstritten
„Ich liebe Jeans. Ich bin buchstäblich jeden Tag in Jeans und einem T-Shirt“, sagt die 28-Jährige in einem GQ-Interview. Diese Aussage war zugleich ihre erste Reaktion auf ihre umstrittene Jeanskampagne für American Eagle. Das Wortspiel mit den englischen Begriffen „genes“ und „jeans“ wird ihr dabei rassistisch ausgelegt: Aus dem ursprünglichen Slogan „Sydney Sweeney has great jeans“ wurde in der öffentlichen Wahrnehmung „Sydney Sweeney has great genes“. Ihr anfängliches Schweigen zu dieser Zweideutigkeit ließ viel Raum für Interpretationen, bis sie später klarstellt, dass diese Vorwürfe „einfach nicht wahr“ seien.
Der neue Film „The Housemaid“ verspricht Spannung und Wendungen
Es zeigt sich hier hinter der engelsgleichen Erscheinung eine zweideutige Persönlichkeit – ähnlich den Rollen, die sie in manch düsteren Filmen verkörpert. Auch ihr aktueller Film „The Housemaid – Wenn sie wüsste“, der am Donnerstag in den deutschen Kinos erscheint, verspricht Spannung und unerwartete Wendungen. Darin spielt sie eine junge Frau, die nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis als Hausmädchen bei einem wohlhabenden Ehepaar auf einen Neuanfang hofft. Hinter der Fassade von Luxus und Eleganz verbirgt sich jedoch eine dunkle Wahrheit, und sie gerät in ein gefährliches Spiel aus Intrigen und bösen Überraschungen.
Auch im Kampfsport faszinierte Sweeney vor allem das, was sie selbst als „Element der Überraschung“ bezeichnete. Bereits mit zwölf Jahren begann sie mit Kickboxen und Grappling. Sie war das einzige Mädchen im Dojo, gewann Turniere und trainierte unter bekannten Fitnesspersönlichkeiten. In ihrer Kindheit motivierte ihre Mutter sie stets dazu, sich in so viele Dinge wie möglich zu verlieben – und genau das tat sie: in die Filmkunst, den Sport und sogar in eine außergewöhnliche Geschäftsidee, nämlich eine Seife zu verkaufen, die ihr benutztes Badewasser enthält. Im Juni 2025 brachte sie in Zusammenarbeit mit der Männerpflegemarke Dr. Squatch eine limitierte Seife namens „Sydney‘s Bathwater Bliss“ auf den Markt. Das sexuell aufgeladene Produkt war schnell ausverkauft und wurde anschließend auf Ebay zu hohen Preisen weiterverkauft.
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