Der Regionalwettbewerb Landsberg „Jugend musiziert“, der am Samstag, 30. Januar, stattfinden sollte, muss aufgrund der Infektionslage ausfallen. Dabei hatte, wie berichtet, das Team um Lothar Kirsch, Leiter der Städtischen Sing- und Musikschule und Regionalausschuss-Vorsitzender, alles dafür getan, dass der Wettbewerb zwar eingeschränkt, aber doch als Präsenzveranstaltung stattfinden kann.
Die Veranstaltung, die heuer zum 58. Mal stattfindet, soll aber nicht ganz ins Wasser beziehungsweise der Pandemie zum Opfer fallen. Wie Lothar Kirsch berichtet, haben sich die Verantwortlichen der bayerischen Regionalwettbewerbe mit dem Landesausschuss Bayern Alternativen einfallen lassen. Beschlossen wurde, dass für alle angemeldeten Teilnehmer der Altersgruppen III bis VI (bei Gesang VII) ein gesamtbayerischer digitaler Videowettbewerb angeboten wird. Dies sei quasi ein Regional- und Landeswettbewerb in einem. Bis 7. März können Videos eingereicht werden. Die Prüfung durch Juroren findet zwischen 6. und 9. März statt. Das ist der ursprünglich für den Landeswettbewerb in Kempten vorgesehene Termin.
Nachwuchsmusiker der Altersgruppen Ia, Ib und II sollen zu einem späteren Zeitpunkt die Gelegenheit bekommen, ihr eingeübtes Vorspielprogramm zu präsentieren – während eines Präsenzwettbewerbs. Wann dieser stattfinden kann, ist noch nicht absehbar. Musiker der Altersgruppe II, für die ja die Möglichkeit besteht, bei ausreichender Bewertung am Landeswettbewerb teilzunehmen, sollen diesen nicht missen müssen. Derzeit ist laut Kirsch geplant, dass für die Altersgruppe II ein eigener kleiner Landeswettbewerb angeboten wird – Zeitpunkt ebenfalls unklar. (löbh)