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13.06.2014

Drei Personen schwer verletzt

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Frontal zusammengestoßen sind am Freitagmorgen bei Wartaweil zwei Autos: Drei Personen wurden schwer verletzt. Sie mussten von der Feuerwehr befreit werden und wurden mit dem Hubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau gebracht.
Bild: Feuerwehr Dießen

Rettungskräfte und Polizei müssen am Ammersee-Südende mehrfach ausrücken. Dießener und zwei weitere Personen bei Kollision eingeklemmt

Ereignisreich war der Freitagmorgen für Rettungskräfte und Polizei am Ammersee-Südende: Bei Wartaweil ein Unfall mit drei Schwerverletzten, bei Fischen brennt ein Feldstadel und in Raisting fährt ein Rettungswagen gegen einen Baum.

Der Unfall ereignete sich laut Bericht der Polizei Herrsching gegen 6.45 Uhr auf der Staatsstraße von Herrsching nach Fischen auf Höhe Wartaweil. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand fuhr ein 51-Jahre alter Mann aus Dießen mit seinem Wagen in Richtung Fischen. Aus noch ungeklärter Ursache kam er auf einem geraden Straßenstück auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Pkw eines Ehepaars aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Durch den Zusammenstoß der beiden Autos wurden alle drei Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Nach Angaben der Dießener Feuerwehr wurde der 51-jährige Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät befreit. Eine Frau im anderen Pkw sei nicht unmittelbar eingeklemmt gewesen. Aufgrund ihres Verletzungsmusters sei das Dach ihres Autos entfernt worden, um für eine patientengerechte Rettung zu sorgen.

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Die drei Verletzten wurden laut Polizeibericht in die Unfallklinik nach Murnau geflogen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen sowie der unbekannten Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft München II ein unfallanalytisches und ein technisches Gutachten der Fahrzeuge an. Die Staatsstraße 2067 war wegen der Unfallaufnahme mehrere Stunden komplett gesperrt.

Die Feuerwehr Dießen war mit 16 Einsatzkräfte, Pähl mit 20, Fischen mit 15, und Erling- Andechs mit 15 Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei der Feuerwehr Fischen. Außerdem waren zwei Rettungshubschrauber sowie mehrere Rettungswägen und Notärzte eingesetzt. Alarmiert worden war auch die Rettungswache Dießen. Da die Birkenallee aber wegen des nächtlichen Stadelbrands gesperrt war, nahm das Rettungsteam die Umleitung über Raisting.

Wie die Weilheimer Polizei mitteilt, fuhr eine 47-jährige Rettungsassistentin unter Benutzung von Sonder- und Wegerechten auf der Kreisstraße. Kurz vor der Bahnunterführung wollte sie nach links in die Sölber Straße abbiegen. Sie verlor beim Abbiegen die Kontrolle über den Wagen, geriet nach rechts auf den Grünstreifen, überfuhr ein Verkehrszeichen und prallte anschließend gegen einen Baum. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand allerdings erheblicher Schaden, der auf 20000 Euro geschätzt wurde. Der Rettungswagen musste abgeschleppt werden.

Die Birkenallee war am Freitag bis 9 Uhr gesperrt, da in der Nacht eine Feldscheune südlich der Staatsstraße nach dem Ortsausgang Fischen gebrannt hatte und Aufräumarbeiten länger andauerten. Laut Polizei ging der Notruf in die Einsatzzentrale in Rosenheim gegen 1.45 Uhr ein. 30 Feuerwehrleute aus Pähl und Fischen sowie Rotkreuz-Helfer und Beamte der Polizeiinspektion Weilheim waren im Einsatz. Um das Feuer komplett abzulöschen, musste der Stadel abgerissen werden. Hierzu war die Staatsstraße komplett gesperrt.

Die Kriminalpolizei Weilheim hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit ist noch völlig unklar, warum es zum Ausbruch des Feuers gekommen ist. In dem Stadel waren nur Heuballen, Hackschnitzel und landwirtschaftliche Anhänger gelagert, der Schaden beläuft sich auf 50000 Euro.

zum Brand an die Kripo Weilheim unter Telefon: 0881/6400

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