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Fasching: Hochmoorgeboren

Fasching

Hochmoorgeboren

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    Hexen und ihre Meister, Hippies, Cowgirls und Rastafari waren beim lustigenm Faschingstreiben in Apfeldorf zu sehen.
    Hexen und ihre Meister, Hippies, Cowgirls und Rastafari waren beim lustigenm Faschingstreiben in Apfeldorf zu sehen.

    Bei Kaiserwetter am Faschingssamstag gab sich seine Majestät König Kajetan I. vom Broata Moos (alias Ferdinand Gruber) nach 30-jähriger Abstinenz die Ehre, um in Begleitung seines Hofstaates in Apfeldorf einzuziehen.

    Drei Jahrzehnte waren ins Land gezogen seit dem letzten Besuch der „hochmoorgeborenen Majestät“, die damals kurzerhand die Einweihung der Lechbrücke übernahm, die von offizieller Seite abgesagt wurde. Am Faschingssamstag säumten nun viele Untertanen den Weg, um ihrem Monarchen entsprechend zu huldigen. Bereits im Vorfeld wurde die Rückkehr angekündigt – mit dem Hinweis, der König sei nicht gut aufgelegt, da zu viele Festlichkeiten, Einweihungen und Ereignisse stattfanden, ohne ihn einzuladen.

    Dies musste mit den „königlichen Festspielen“ nachgeholt werden, um ihn wieder gütig zu stimmen. In Begleitung seines holden Weibes und „angetauten“ Ehefrau Emma II., der Durchlöcherten vom Verloriguat (alias Horst Kümmerle), endete die Fahrt im standesgemäßen Wagen, geschmückt mit allem, was die Natur im Breiten Moos so hergibt, an der Mehrzweckhalle. Dort ging es mit Büttenreden zu den Veränderungen des Dorfes in den letzten Jahren weiter. Und der König und seine Frau feierten mit ihren Untertanen noch bis spät in die Nacht.

    Mehr zum Thema in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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