Weil Retten, löschen, bergen, schützen – die Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr sind vielfältig und werden ehrenamtlich erfüllt. Der Dienst der Wehren gehört zwar zu den gemeindlichen Pflichtaufgaben, aber in Zeiten knapper Kassen ist die Ausrüstung nicht immer auf dem Stand, den sich die Floriansjünger wünschen oder wie es gar für die Erfüllung aller Aufgaben notwendig wäre. So ist die Lage auch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Weil.
Ein neues Mehrzweckeinsatzfahrzeug soll angeschafft werden, das Feuerwehrgerätehaus platzt aus allen Nähten und entspricht in vielen Punkten nicht mehr den Bestimmungen. Und auch in puncto Ausrüstung können nicht immer alle Wünsche sofort erfüllt werden. Trotzdem verrichten die über 50 Feuerwehrmänner ihren freiwilligen Dienst an der Allgemeinheit mit großem Engagement. „Wir stehen als gemeindliche Einrichtung zu jeder Zeit zum Schutz unserer Bürger bereit“, sagt dazu Weils Kommandant Michael Bolz.
Lohn für die Mühe
Umso erfreulicher sei es, wenn Mitbürger den einen oder anderen Mangel an der Ausrüstung erkennen und unterstützend helfen. So hat Richard Heigl „seine Feuerwehr“ beim Auspumpen eines Kellers beobachtet und gesehen, dass der Behälter des Nasssaugers immer wieder mit viel Mühe händisch entleert werden musste. Heigl habe aber nicht nur zusehen, sondern auch handeln wollen. Mit einer spontanen Spende von 1500 Euro hat seine Firma, die Fensterbau Heigl GmbH mit Sitz in Moorenweis, der Feuerwehr Weil jetzt die Anschaffung eines Industriesaugers mit eingebauter Pumpe ermöglicht. So wurde der Leitspruch der Feuerwehren „Einer für alle“ zur Freude der Floriansjünger Weil in die Tat umgesetzt, freute sich Kommandant Martin Bolz. (hewa)