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Hoagart: Volksmusik in ihrer reinsten Form

Hoagart

Volksmusik in ihrer reinsten Form

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    Die Familienmusi Servi, bekannt von den "Wirtshausmusikanten beim Hirzinger", boten auch in Pürgen eine pfundige Volksmusik.
    Die Familienmusi Servi, bekannt von den "Wirtshausmusikanten beim Hirzinger", boten auch in Pürgen eine pfundige Volksmusik. Foto: Walter Herzog

    In seiner dritten Auflage ist der Pürgener Hoagart zu einem festen Bestandteil im Kalender des Bürgervereins Pürgen geworden. Für die hohe Qualität an unverfälschter Volksmusik garantiert Uwe Schmid, der als künstlerischer Leiter namhafte Musikgruppen ins Bürgerhaus Pürgen gelockt hat.

    Ob man den feinen Klängen der Saiteninstrumente lauschte, ob man den kräftigen, aber sensibel eingesetzten Männerstimmen zugeneigt ist oder dem vielseitigen Spiel einer Tanzlmusik, für jeden Geschmack war etwas geboten. Sprecher Harti Klimmer sagte es so: „A bisserl was vom Frühjahr, etwas über d‘Liab und lustig darf‘s auch sein.“ Lustig waren die Couplets und die Texte der Familienmusi Servi. Was der Papa Klaus und d‘Mama Gertraud mit den Söhnen Johannes und Leonhard an Pfiff, hintergründigem Humor und abwechslungsreicher Musi boten, war aller Ehren wert. Bewundernswert war deren Harmonie und Virtuosität auf ihren Instrumenten. Es ist ein Erlebnis, so eine Formation, die auch bei den „Wirtshausmusikanten beim Hirzinger“ im Fernsehen zu sehen und hören war, in Pürgen gastiert. Das als MarEli angekündigte Harfenduo entpuppte sich überraschend als ein Duett aus Harfe (Maria Fichtner) und Diatonischer (Stephi Tarant). Beide musizierten erstmals öffentlich miteinander und erspielten sich einen verdienten Beifall. Die „g‘standenen Mannsbilder“ vom Eichenauer Viergesang, der Breu Ludwig, der Gschneider Rudi, der Wohlfahrter Hans und der Grimmel Franz, gehören in Pürgen zu den Stammgästen. Sie haben mit ihren wohlklingenden Stimmen an die guten Tage des Pürgener Viergsangs erinnert.

    Mehr dazu in der LT-Printausgabe.

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