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Istanbul: Landsberger und Kauferinger sterben bei Attentat in Istanbul

Istanbul

Landsberger und Kauferinger sterben bei Attentat in Istanbul

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    Trauer in Istanbul - und in unserer Region: Unter den 39 Toten des Anschlags in Istanbul an Neujahr sind zwei junge Männer aus dem Landkreis Landsberg am Lech.
    Trauer in Istanbul - und in unserer Region: Unter den 39 Toten des Anschlags in Istanbul an Neujahr sind zwei junge Männer aus dem Landkreis Landsberg am Lech. Foto: Yasin Akgul/dpa

    Sie hatten sich so auf den Abend gefreut, stellten kurz vor ihrem Besuch im Klub Reina sogar noch ein Bild bei Facebook ein. Doch der Jahreswechsel endete in einer blutigen Tragödie: Bei dem verheerenden Anschlag auf den Klub in Istanbul sind auch zwei junge Männer aus dem Landkreis Landsberg am Lech getötet worden: ein 25-Jähriger aus Kaufering mit deutscher Staatsbürgerschaft sowie ein 28-Jähriger aus Landsberg.

    Zunächst konnte ein Sprecher der Polizei nur den Tod des 25-Jährigen bestätigen. Ein Sprecher der Stadt Landsberg geht allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem zweiten, 28-jährigen Opfer aus Landsberg aus. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass unter den Opfern des Silvester-Anschlags zwei Deutsche seien, die ihren Wohnsitz in Bayern haben. Der eine habe sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit. Der andere sei nach jetziger Erkenntnislage türkischer Staatsangehöriger.

    Es war am frühen Neujahrsmorgen gegen 1.15 Uhr, als ein noch unbekannter Angreifer in die beliebte Diskothek Reina in Istanbul eindrang und auf die Feiernden schoß. Das Massaker dauerte sieben Minuten. Danach waren 39 Menschen tot, fast 70 Gäste wurden offiziellen Angaben zufolge verletzt. Der Attentäter entkam.

    Anschlag in Istanbul: Bild zeigt Opfer bei Vorbereitung auf Abend

    Einer der beiden jungen Männer aus der Region hatte um 20.39 Uhr auf Facebook ein Bild eingestellt, das beide bei den Vorbereitungen für den Silvesterabend in Istanbul zeigt. Noch während am Neujahrstag die Fahndung nach dem flüchtigen Attentäter lief, verbreitete sich die Nachricht, dass die beiden bei dem Anschlag getötet worden seien. Nach Informationen unserer Redaktion sind die Eltern der Opfer bereits in die Türkei gereist, um ihre Söhne zu identifizieren.

    Inzwischen haben über 300 Menschen bei Facebook das Bild der beiden kommentiert, drücken ihre Trauer und ihre Fassungslosigkeit aus.

    Einem Sprecher des Auswärtigen Amts zufolge sind drei weitere deutsche Staatsangehörige bei dem Anschlag verletzt worden: "Sie sind in guter medizinischer Behandlung und außer Lebensgefahr."

    In einer früheren Fassung wurde der 25-Jährige irrtümlich als 26-Jähriger bezeichnet. Hierbei handelte es sich um einen falsche Information der Polizei.

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    mst/AZ/AFP/dpa

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