Als „Unterallgäuer Baurabua“ trat Maxi Schafroth in Apfeldorf auf die Bühne und seine ländlich, schwäbischen Themen zogen sich wie ein roter Faden durch das Programm. Das Lechrainer Publikum in der ausverkauften Mehrzweckhalle war restlos begeistert von dem quirligen, eigentlich ganz untypischen Schwaben, der es so vortrefflich verstand, die dörflichen Reizthemen überspitzt darzustellen.
Auf Einladung des Theatervereins war Maxi Schafroth zum ersten Mal beim Apfeldorfer Kabarettabend und hatte aufgrund der doch noch ähnlichen Mundart die knapp 300 Gäste innerhalb weniger Minuten in seinen Bann gezogen. „Ich war immer schon ein allgäuer Visionär“ stellte Maxi fest, als er wie ein alter Politiker die Zuschauer begrüßte und von seiner Delfin-Therapie in der Güllegrube erzählte. Er musste dann aber feststellen, „mit Delphinen kannst im Allgäu nix anfangen, do brauchst du Schumba“. Sein Ziel war es, „ein ländliches Wertesystem zu implementieren“ und mit seinen Ausführungen über den „Drei-Neuner-Fend“, das Reizwort Milchpreis oder den Ruf „d’Schumba sind ausbrocha“ fand er in Apfeldorf viele Gleichgesinnte.
Im zweiten Teil des Abendes kam sein Partner Markus Schalk an der Gitarre mehr zum Einsatz, denn nun wurden einige Allgäuer Anekdoten auch in Liedern wie „D’r Allgaier Fluch“ oder „Kässpätzla will i“ verpackt. Zum Abschluss fragte er das Publikum nach Apfeldorfer Themen, die er spontan in einen Rap einbaute.
Der Liedtext „bassat auf eiren Maibaum auf“ löste natürlich Lachsalven aus.
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