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Kirchenkonzert: Erquickende Abwechslung

Kirchenkonzert

Erquickende Abwechslung

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    Eindrucksvoll präsentierte sich das 50köpfige Orchester beim Kirchenkonzert in der Regens-Wagner-Klosterkirche.
    Eindrucksvoll präsentierte sich das 50köpfige Orchester beim Kirchenkonzert in der Regens-Wagner-Klosterkirche. Foto: Foto: Thomas Söldner

    Holzhausen Zum ersten Mal in der neueren Geschichte der Musikkapelle Holzhausen veranstaltete der Verein ein Kirchenkonzert. In der bestens gefüllten Klosterkirche von Regens Wagner Holzhausen präsentierte das Orchester ein facettenreiches Programm vom Barock bis zur Moderne.

    Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Kirchenmusiker gelang es Dirigent Dietmar Ledel hinsichtlich des dramaturgischen Konzertablaufs ausgezeichnet, einen stringenten Bogen zu spannen und zum Ende des Konzerts den Kreis zu schließen. Pfarrer Johannes Huber griff in seinen begleitenden Worten die Bedeutung der immensen Breite und Tiefe kirchenmusikalischer Literatur auf und zeigte die Kongruenz des Programms zu wesentlichen Elementen und Symbolen des christlichen Glaubens.

    Bereits bei der „Jupiter-Hymne“ aus der Planeten-Sinfonie sowie der „Nordic Fanfare“ offenbarte sich die akustische Größe des Kirchenraumes, währenddessen sich in Mozarts anschließendem „Ave verum corpus“ sowie auch in Händels bekanntem „Largo“ dynamische Feinheiten und Polyphonie bestens entfalten konnten. Weiter erquickende Abwechslung konnten die Zuhörer durch Holz- und Blechbläserensembles erfahren, die zart und feinfühlig „Schäme dich, o Seele, nicht“, Pachelbels „Kanon“ und „Ich sag ade“ intonierten. Als sichere Hornsolistin präsentierte sich Christina Ressle eindrucksvoll bei der „Romanze“ aus dem Es-Dur Hornkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart. Ebenso entlockte Lukas Klöck in Begleitung von Dietmar Ledel an der Orgel seiner Trompete wunderschöne Klänge bei Purcells „Trumpet Tune“.

    Die bekannten, modernen Kompositionen „I will follow him“ sowie „You’ll be in my heart“ wurden vom 50-köpfigen Klangkörper mit dem nötigen ehrfürchtigen Gefühl dargeboten, sodass sich auch diese Stücke in den kirchenmusikalischen Kontext einfügten. Zum Abschluss des Konzertes erzeugten die Holzhausener Musiker mit Cesar Francks „Panis Angelicus“ wahrhaftig dessen romantisch verklangbildlichte und tief religiöse Intention des „Engelsbrots, das zum Brot der Menschen wird“. Der logischen Stringenz des Konzertprogramms folgend stimmten die Zuhörer gemeinsam mit Orgel, Orchester und Bläser-Überchor als Finale den Hymnus „Großer Gott, wir loben Dich“ an.

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