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Konzert: Ein wortgewaltiger Pianist

Konzert

Ein wortgewaltiger Pianist

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    Martin Schmitt ist ein gern gesehener Gast im Landsberger Stadttheater. Einen weiteren Termin in zwei Jahren machte der Pianist gleich mit dem Publikum aus.
    Martin Schmitt ist ein gern gesehener Gast im Landsberger Stadttheater. Einen weiteren Termin in zwei Jahren machte der Pianist gleich mit dem Publikum aus. Foto: Thorsten Jordan

    Martin Schmitt begeistert. Wenn der Pianist und Entertainer im Landsberger Stadttheater Halt macht, dann ist er ein Garant für ein ausverkauftes Haus und strahlende Augen – besonders bei den Frauen. Sie himmeln den charismatischen Musiker gerne an, lauschen seinen frechen kleinen Erzählungen aus dem Alltag und dürfen abwechselnd mit den Männern sogar immer mal wieder als Chor fungieren. Die Tonart bestimmt allerdings der Schmitt.

    Der Pianist versteht es meisterhaft auch die Männer schnell auf seine Seite zu ziehen. Fasziniert unterhalten sich einige Zuhörer im Publikum, über die Fingerfertigkeit und die schnellen Läufe des Magiers auf den Tasten. Manche können es kaum fassen, mit welcher Geschwindigkeit Schmitt virtuos über die Tasten huscht.

    Wahrlich, Pianist Martin Schmitt legt in seinem neuen Programm „Aufbassn!“ ein rasantes Tempo vor. Er spielt den Boogie-Woogie, was das Zeug hält, bringt Jazz-Standards und begeistert vor allem mit seinen eigenen Kompositionen und bayerischen Texten, die dem Abend einen ganz besonderen Charme geben. Schmitt kann Klavier spielen, das ist bei seinen Konzerten nicht mehr die Frage. Diese Abende sind weit mehr als ein schlichter Musikabend, Schmitt drückt ihnen seinen ganz eigenen Stempel auf und fasziniert sein Publikum von Anbeginn an. Der Musiker muss nur auf der Bühne erscheinen, schon gibt es tosenden Applaus und – die Zuschauer wollen sich nur sehr ungern von ihm trennen, so gerne hören sie seine Beziehungsgeschichten oder ein paar Anekdoten aus dem liebevoll-boshaften Ehekrieg seiner Großeltern. Wenn etwa die Großmama die Streitereien mit dem Opa auf typisch Bayerisch dem heranwachsenden Enkel erklärt: „Weißt, ich lieb ihn, aber i mog ihn ned.“ Alles weitere zum Konzertabend des sympathischen Musikers lesen Sie in der Printausgabe des LT.

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