Startseite
Icon Pfeil nach unten
Landsberg
Icon Pfeil nach unten

LBV: Kein Torf für den Garten

LBV

Kein Torf für den Garten

  • |
  • |
  • |
    Bilderreise in das Breite Moos.
    Bilderreise in das Breite Moos. Foto: Agentur

    Eine in der Eiszeit entstandene Seltenheit liegt vor Ort mitten im Landkreis – eine intakte Moorlandschaft. Das „Breite Moos“ bei Apfeldorf ist ein Biotop und beheimatet seltene Tier- und Pflanzenarten. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) der Kreisgruppe Landsberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Moorkomplex zu schützen. Durch Trockenlegungen für den Torfabbau würden die Moore zerstört und somit auch der Lebensraum von seltengewordenen Pflanzen und Tierarten, erklärt Thea Wolf, Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Landsberg. Aus diesem Grund lädt der LBV heuer zu verschiedenen Informationsveranstaltungen zum Thema: „Gärtnern ohne Torf“ ein.

    Wichtige Funktion als Wasserspeicher

    Der Hochmoor-Gelbling, ein Schmetterling, der in den feuchten Gebieten der Moore lebe, stehe zusammen mit allen Moorfaltern auf der sogenannten „roten Liste“ eins und zwei, so Thea Wolf, wobei eins „vom Aussterben bedroht“ und zwei „stark gefährdet“ bedeutet. Viele dieser Tiere, aber auch Pflanzen, wie zum Beispiel die Strauchbirke oder das Alpen-Wollgras, sind laut einer Info-Broschüre ebenfalls solche seltenen Eiszeitrelikte.

    Bis in die 70er-Jahre als Heizmittel verwendet

    Thea Wolf warnt deshalb vor der Zerstörung der Moore und aus weiteren Gründen: „Moore speichern mehrCO2 als Wälder“. Deswegen sei Moorschutz Klimaschutz. Wer sich für den LBV und dessen Projekte interessiert, kann sich am Samstag, 28. April, in der Fußgängerzone in Landsberg informieren. Dort gibt es dann einen Info- und Erlebnisstand.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden