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Landkreis Landsberg: Falsche Polizisten machen im Landkreis Landsberg fette Beute

Landkreis Landsberg

Falsche Polizisten machen im Landkreis Landsberg fette Beute

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    Die Polizei warnt vor falschen Polizisten, die mit einer dreisten Betrugsmasche vor allem Senioren übers Ohr hauen. Seit Wochen sind Betrüger in der Region damit erfolgreiche. Jetzt wurden drei Personen in den Landkreis Landsberg, Dachau und Starnberg um insgesamt rund 360.000 Euro geprellt. Das gab das Polizeipräsidium Oberbayern Nord gestern bekannt.

    Den Senioren wurde in zwei Fällen vorgegaukelt, dass sie mit der Polizei verbunden wären und Wertgegenstände für eine Spurensicherung aushändigen müssen. In einem weiteren Fall gab sich eine Anruferin als Angehörige aus. In allen drei Fällen übergaben die Angerufenen Bargeld, Schmuck und Gold. (lt)

    In diesem Zusammenhang rät die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck zu folgenden Verhaltensweisen:

    • Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!
    • Gelegentlich wird auf Telefondisplays durcheinen technischen Trick die Nummer 110 angezeigt. Beachten Sie hierzu, dass die Polizei Sie niemals unter der Notrufnummer 110 anruft.
    • Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben.
    • Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!
    • Die echte Polizei fordert niemals Bargeld,Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen.
    • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
    • Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110 – benutzen sie dabei aber nicht die Rückruftaste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern.
    • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
    • Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
    • Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter.
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