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Landsberg: Chirurg Matthias Aust hilft in Landsberg Verbrennungsopfern

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Chirurg Matthias Aust hilft in Landsberg Verbrennungsopfern

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    Andrea und Matthias Aust in ihrem neuen OP-Raum in der Spöttinger Straße. Die Klinik macht Schönheitsoperationen und behandelt Patienten, die Probleme mit Narben haben. Aust ist Spezialist in diesem Fachgebiet.
    Andrea und Matthias Aust in ihrem neuen OP-Raum in der Spöttinger Straße. Die Klinik macht Schönheitsoperationen und behandelt Patienten, die Probleme mit Narben haben. Aust ist Spezialist in diesem Fachgebiet. Foto: Julian Leitenstorfer

    Er war bei Ärzte ohne Grenzen und wurde in Südafrika ausgebildet. Dr. Matthias Aust ist Plastischer Chirurg, Dozent, Fachmann in Sachen Narbenbehandlung und hat nun eine Klinik in Landsberg eröffnet. „Den Begriff Schönheitschirurg gibt es eigentlich nicht. Ich bin ein Chirurg, der auch ästhetische Eingriffe macht“, sagt Aust.

    Spezialist darin Leute schöner zu machen

    Er ist Spezialist darin, Leute schöner zu machen, und bietet in der Spöttinger Straße vom Lifting bis zur Brustvergrößerung viele Leistungen an. „Wir haben eine Klinik mit zwei stationären Betten und operieren viel ambulant. Die Klinik ist im Erdgeschoss des Hauses untergebracht“, erzählt Andrea Aust. Sie ist die Ehefrau des 43-jährigen Chirurgen und maßgeblich an den Planungen für die Klinik beteiligt. Von Beruf ist sie Kinderkrankenschwester und Ansprechpartner für alle Patienten. „Oft sieht man im Fernsehen die Ergebnisse von schlecht gemachten Schönheitsoperationen. Die erfolgreichen Operationen fallen gar nicht so auf“, sagt Matthias Aust. „Nur die Patienten sehen gesünder und jünger aus.“ Wenn Patienten mit unrealistischen Forderungen kommen, dann müsse man viel erklären. „Hier ist es noch anders als in Amerika, die Menschen sehen natürlicher aus“, so Aust. Er weiß wovon er redet, er ist auch Gutachter bei Gericht, wenn bei anderen die OP mal schiefging. „Eine gute Beratung vor einer Operation ist deshalb sehr wichtig. Ich führe deshalb immer mehrere Gespräche“, sagt Aust.

    Sein Fachgebiet ist die Narbenbehandlung

    Aust wurde bei dem renommiertesten Plastischen Chirurgen, Dr. Desmond Fernandes in Kapstadt (Südafrika) ausgebildet und war von 2011 bis 2018 Leitender Oberarzt im Malteserkrankenhaus Bonn Abteilung für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Aust stammt aus Holzhausen bei Buchloe und hatte auch eine Praxis in Bad Wörishofen und wohnt nun wieder im Landkreis. Aust ist Spezialist in Sachen Narbenbehandlung und arbeitet regelmäßig bei humanitären Missionen für Interplast in Krisengebieten wie Namibia. Interplast ist ein gemeinnütziger Verein, der kostenlos plastische Operationen in Entwicklungsländern durchführt. Bei den Operationen handelt es sich vorwiegend um Menschen mit Gesichtsfehlbildungen, Kiefer-, Lippen- und Gaumenspalten, schweren Verbrennungsnarben sowie Defekten durch Unfälle und Kriegsfolgen. Die Operationsteams, bestehend aus plastischen Chirurgen (wie Aust), Anästhesisten und OP-Schwestern, stellen ihren Urlaub zur Verfügung, um Menschen in den Entwicklungsländern zu behandeln, kann man bei wikipedia lesen.

    Mitglied bei Interplast

    Ziel der Behandlung von Interplast ist es, die Patienten in die Lage zu versetzen, wieder ein sozial integrierter Teil ihrer Gesellschaft zu werden. Eine wichtige Aufgabe für Aust, der auch in seiner Landsberger Klinik Brandopfer aus Rumänien behandelt. „Dort gab es bei einem Festival eine Explosion, und die Opfer erlitten schwere Verbrennungen. Drei davon kommen regelmäßig nach Landsberg, um sich behandeln zu lassen.“ Das zahle der rumänische Staat. Diese Menschen brauchen unbedingt Hilfe, um ihr Leben „wenigstens wieder einigermaßen normal weiterführen können“.

    Wie kleine Nadelstiche in die Haut helfen können

    Aust wendet hier ein „medical needling“ an. Mit einem nadelbesetzten Roller fährt der Plastische Chirurg dabei über die Haut des Patienten. Die Nadelstiche erzeugen tausende von Mikrowunden in der Haut und regen so die Haut an, sich zu regenerieren und lassen die Narben elastischer werden.

    Und wer noch keine Schönheits-OP will, aber trotzdem etwas für sein Aussehen machen will, kann dies bei „Zeitwunder“ im ersten Stock des Gebäudes machen. Das Kosmetikinstitut, das mit Aust zusammenarbeitet, verwendet Produkte einer südafrikanischen Firma und setzt auf Natürlichkeit und Verträglichkeit. Vor allem die Hautgesundheit spiele dabei eine wichtige Rolle. „So sind in einem Haus zwei Spezialisten in Sachen Antiaging vereint“, sagt Andrea Aust. Weitere Infos unter www.aust-aesthetik.de

    Aust hat das Haus in Landsberg zusammen mit seinem Bruder gekauft.

    Die dritte Firma im Gebäude neben „Aust Aesthetik“ und „Zeitwunder“ ist „Technodata“. Austs Bruder Andreas führt die Firma, die technische Dokumentationen unter anderem im Luftfahrtbereich erstellt.

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