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Nahverkehr: Überzeugen statt petzen

Nahverkehr

Überzeugen statt petzen

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    22 neue DB-Schülerbegleiter am Rhabanus-Maurus-Gymnasium in St. Ottilien haben kürzlich ihre Zertifikate und Auszeichnungen bekommen.
    22 neue DB-Schülerbegleiter am Rhabanus-Maurus-Gymnasium in St. Ottilien haben kürzlich ihre Zertifikate und Auszeichnungen bekommen. Foto: Foto: RMG

    St. Ottilien 22 Schüler der 8. Klassen des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien haben sich in den zurückliegenden zehn Wochen zu DB-Schülerbegleitern ausbilden lassen. Vertreter der Deutschen Bahn und der Bundespolizei überreichten kürzlich Zertifikate und Ausweise an die Schülerbegleiter.

    Das Gymnasium nimmt seit dem Start des Projektes „Schülerbegleiter“ im Jahr 2008 zum vierten Mal in Folge teil. Direktor Michael Häußinger unterstrich die Wichtigkeit des Projektes für die Schule und sagte: „Ein vorbildliches Verhalten unserer Schüler wünschen wir uns nicht nur im Schulbereich, sondern auch auf ihrem Schulweg.“

    DB-Schülerbegleiter wirken nach dem Prinzip „überzeugen statt petzen“ und sollen in erster Linie im Team Präsenz zeigen – beim Ein- und Aussteigen an den Stationen und in den S-Bahn-Zügen. Stellen sie bei ihren Mitschülern ein Fehlverhalten fest oder bemerken sie, dass andere Fahrgäste beispielsweise durch lautes Musikhören belästigt werden, sprechen sie die Schüler direkt an, berichtet die Schule.

    20 Stunden geschult

    Die DB-Schülerbegleiter werden über 20 Schulstunden hinweg umfassend für ihre Aufgaben geschult, unter anderem mit Rollenspielen in und an den Zügen der S-Bahn München. Neben dem Rechtskundeunterricht der Bundespolizei vermitteln die Trainer zum Beispiel die Grundlagen für überzeugtes Auftreten und zeigen, wie man Konflikte erkennt und verhindert. (lt)

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