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Neubau

24.10.2018

Neue Räume für die Verwaltung

Probesitzen im Konferenzraum (von links): Daniela Grellert, Hermann Müller, Christian Ascherl-Landauer, Carola Rathjens und Martina Rampp.
Bild: Oliver Sommer

Die Altpapiersortieranlage Kinsau hat in den Standort investiert. Am Tag werden dort 600 Tonnen Papier umgeschlagen

Innerhalb eines Vierteljahres sind in der Altpapiersortierung in Kinsau neue Räume für die Verwaltungsmitarbeiter entstanden. Gut 220000 Euro hat sich die Firma Altpapiersortierung Kinsau den Neubau kosten lassen, der einen über 40 Jahre alten Bürotrakt ersetzt.

Als 1982 die Firma Haindl am Standort Kinsau mit der Altpapiersortierung begann, gehörte neben den Sortier- und Lagerhallen auch schon ein damals L-förmiger Bürotrakt zu den ersten Gebäuden auf dem Areal. Im Laufe der Zeit wechselten zwar die Pächter des Standortes – Besitzer blieb immer UPM –, aber die Anlage der Papiersortierung wuchs kontinuierlich und damit auch die Aufgaben in der Verwaltung. Drei Mitarbeiterinnen sind heute für den Wareneingang und -ausgang, das Personal sowie die statistischen Aufgaben und die Zertifizierung zuständig. Zusammen mit Hermann Müller teilten sich die Frauen die Räume in dem immer weiter gewachsenen, aber doch in die Jahre gekommenen Bürotrakt.

Als die Altpapiersortierung das Areal von Veolia, das mit 30 Prozent immer noch an dem Joint Venture mit dem Unternehmen beteiligt ist, vor inzwischen sechs Jahren übernahm, stand neben der weiteren Modernisierung der Sortieranlage auch der Ausbau der Verwaltungsräume auf dem Programm.

Neue Räume für die Verwaltung

Nachdem vorhandene Container als Sozialräume für die Mitarbeiter umgebaut werden konnten, sie beherbergen heute die Dusch- und WC-Einrichtung, habe man schnell den alten Sozialtrakt im Auge gehabt, erzählt Christian Ascherl-Landauer, Mitglied der Geschäftsführung. Insbesondere ist dieser Teil, der die alten Büroräume nach Westen ergänzt hatte, unterkellert und man habe den Vorteil gehabt, dass die Mitarbeiter während der Bauarbeiten kein Provisorium gebraucht hätten.

So begannen im Juni noch die Abrissarbeiten, im Juli wurde mit dem Neubau begonnen, den Ascherl-Landauer zusammen mit Müller nun einweihen konnte. Anfang Oktober schließlich waren die neuen Räume bezugsfertig. Neben den Arbeitsplätzen für die Mitarbeiterinnen und den technischen Anlagenleiter komplettieren nun auch eine Teeküche sowie zwei für Konferenzen und Mitarbeitermeetings nutzbare Räume den Verwaltungstrakt. Der alte Bürotrakt soll, so die Pläne, demnächst abgerissen werden, an seiner statt werden Besucherparkplätze entstehen.

Am Standort sortiert die Altpapiersortierung Kinsau, die zur Nürnberger Rowe-Gesellschaft gehört, Pappe und Papier aus gewerblichen Quellen sowie aus den Haussammlungen der Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft EVA. Um die 600 Tonnen Papier werden am Tag umgeschlagen, in Summe habe man seit 2012 rund 820000 Tonnen Altpapier „über das Band gezogen“. Wobei die Verwaltung dank des Energiemanagements bereits erste Erfolge vorweisen könne. So sei der Energieverbrauch beständig gesunken, seit 2015 wurden über 550000 Kilowattstunden Energie gespart, was 270 Tonnen CO2 entspricht – bei gleichzeitiger Steigerung des Durchsatzes. „Der Standort ist ein Erfolgsmodell“, sagt Geschäftsführer Ascherl-Landauer. (olso)

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