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Reitstall schließt: Bald kein Ross mehr in Achselschwang

Reitstall schließt

Bald kein Ross mehr in Achselschwang

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    Noch stehen Pferde auf den Koppeln rund um Achselschwang. Der Pächter hat jedoch gekündigt und die Reitsportanlage nebst der Stallungen soll nicht mehr verpachtet werden.
    Noch stehen Pferde auf den Koppeln rund um Achselschwang. Der Pächter hat jedoch gekündigt und die Reitsportanlage nebst der Stallungen soll nicht mehr verpachtet werden. Foto: Thorsten Jordan

    Im Staatsgut Achselschwang endet eine Tradition: Mit der Kündigung durch den Pächter des Ausbildungs- und Turnierstalls Achselschwang, Dr. Albrecht Stein, zum Jahresende verschwinden mittelfristig die Pferde vom Hof. „Es ist nicht geplant, am Standort Achselschwang weiter Pferde zu halten“, so eine Pressesprecherin aus der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Freising, zu der das Lehr-, Versuchs-, und Fachzentrum für Milchvieh und Rinderhaltung in Achselschwang gehört.  In Achselschwang werden seit Jahrhunderen Pferde gezüchtet, ein international renommiertes Militaryturnier fand 2000 letztmalig hier statt. Doch die als defizitär angesehene Pferdehaltung wurde eingestellt und die die Anlage 2002 für zehn Jahre an den Mediziner Dr. Stein verpachtet. Er übernahm eine Hoffläche von 1,55 Hektar mit Reithalle, Stallgebäude, Reitplatz und Nebengebäude sowie 6,56 Hektar Wiesen- und Weidefläche. Die Pacht sollte zum 31. Dezember 2013 regulär auslaufen, eine Neuverpachtung war nicht mehr angedacht. Stein hat nun jedoch aus wirtschaftlichen Gründen zum 31. Dezember vorzeitig gekündigt, wie er dem LT sagte.  Da die Pferde nun ein Jahr früher gehen, gibt es aus der LfL derzeit noch keine konkreten Aussagen über die Zukunft der Anlage. Milchvieh- und Jungviehställe sind vor einigen Jahren neu gebaut worden, Erneuerungsbedarf besteht bei der Bullenmast, die in Westerschondorf angesiedelt ist. Mehr dazu in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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