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Rückschau/Ausblick: Im Frühling rollen die Bagger an

Rückschau/Ausblick

Im Frühling rollen die Bagger an

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    Die Pfarrkirche Heilig Geist und der alte Pfarrhof in Apfeldorf, in dem die Gemeindeverwaltung untergebracht ist.
    Die Pfarrkirche Heilig Geist und der alte Pfarrhof in Apfeldorf, in dem die Gemeindeverwaltung untergebracht ist. Foto: Foto: leit

    Apfeldorf Es waren bewegte Zeiten: Insbesondere in den Bereichen Vereinsleben, Sport, Wasserversorgung und Bauen hat sich in Apfeldorf in den vergangenen zwölf Monaten so einiges getan. Doch gab es auch Rückschläge und es galt, die eine oder andere Herausforderung zu meistern. Bürgermeister Georg Epple resümierte über die wichtigsten Entwicklungen sowie positive und negative Ereignisse innerhalb der Gemeinde im vergangenen Jahr. Darüber hinaus ließ er durchblicken, welche Aufgaben er sich für die Zukunft auf die Fahnen geschrieben hat.

    „Ich sehe das vergangene Jahr als ein sehr positives an, in dem sich das Gemeindeleben weiterentwickelt hat und einiges erreicht wurde. Trotzdem haben uns Projekte wie die Sanierung der Mehrzweckhalle und des Klafthofbrunnens sowie das Baugebiet am Esele genügend strapaziert“, sagt Epple.

    Somit habe sich die Situation für das Vereinsleben deutlich verbessert, beispielsweise indem die Räume und Sanitäranlagen der Sporthalle vergrößert und zeitgemäß gestaltet wurden. Neben einem neuen Schützenheim gebe es dort nun außerdem mehr Stauraum, und durch den Wärmeschutz könnten Heizkosten gespart werden. Unvorhersehbar seien die Zusatzkosten gewesen, unter anderem wegen des maroden Kanals, wodurch die Ausgaben um etwa 70000 Euro auf insgesamt rund 260000 Euro gestiegen sind.

    Bedauerlich sei ebenfalls gewesen, dass ab Juli das Trinkwasser für mehrere Wochen gechlort werden musste, weil erneut Kolibakterien nachgewiesen wurden. „Dies hat die Dringlichkeit der Sanierung des Brunnens am Klafthof vor Augen geführt, die ja auch im gleichen Zeitraum erfolgt ist“, sagt Epple. Um nach Jahren wiederkehrender Probleme endlich eine gute Wasserqualität zu erhalten und das Einsickern von Oberflächenwasser zu verhindern, habe die Gemeinde mit rund 145000 Euro schließlich eine „schöne Stange Geld“ in die Hand genommen. In den nächsten Jahren müsse allerdings noch in einen Hochbehälter investiert werden, um genügend Wasser speichern zu können und in allen Ortsteilen ausreichend Druck auf den Leitungen zu haben.

    Hohe Nachfrage an Bauplätzen

    „Außerdem haben wir sehr viele Bauanträge diskutiert, was immer ein erfreuliches Zeichen ist“, sagt Epple. Wegen der Nachfrage für Siedlungsplätze werde derzeit das Baugebiet „Am Esele“ vorangetrieben. Auf der rund 2,4 Hektar großen Fläche sollen einmal insgesamt 28 neue Häuser stehen.

    Derzeit warte die Gemeinde zwar noch auf die Kostenrechnung durch ein Ingenieurbüro, um den Interessenten den genauen Kaufpreis nennen zu können. Jedoch zeigt sich Epple zuversichtlich, dass bereits im März die ersten Bagger anrollen werden.

    „Aber auch im kulturellen und sozialen Bereich hat sich viel bewegt“, sagt der Bürgermeister. Mit der im September gegründeten Bürgerstiftung könne das Gemeinwohl vor Ort durch gezielte Spenden gefördert werden. Zwar sei bisher lediglich ein Betrag von knapp 15000 Euro erreicht, jedoch gehe es darum, dass auch mit kleinen Projekten etwas verwirklicht wird. Als besondere gesellschaftliche Ereignisse haben der Trachtenverein und die Trachtenkapelle im Mai ihren 90. Gründungstag gefeiert und es gab im Juni wieder ein Schmankerlfest sowie einen Weihnachtsmarkt am Jahresende. Darüber hinaus fanden mehrere künstlerische Ausstellungen im Pfarrhof statt.

    Heuer soll gespart werden

    „Im kommenden Jahr haben wir aber wieder weniger Spielraum und müssen sparen“, sagt Epple. Da neben den genannten Investitionen in den vergangenen Jahren rund eine Million Euro in die Dorferneuerung und etwa eine halbe Million in die Sanierung des Pfarrhofs und des Kanals investiert wurden, müsse der jetzige Haushalt enger geschnürt werden. Als wichtigste Aufgaben seien darin die Erschließung des Baugebiets und die Verbesserung der Feldwege vorgesehen.

    Persönlich wünscht sich der Bürgermeister nur Gesundheit im neuen Jahr: „Dann kann man seine Wünsche selbst verwirklichen.“

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