Das Bürgerbegehren zum Eglinger Seniorenwohnprojekt nimmt konkrete Formen an. Wie Bürgermeister Leonhard Wörl den Gemeinderat informierte, werden die Initiatoren von 423 Bürgern unterstützt. Eine entsprechende Unterschriftenliste sei am Dienstag im Rathaus eingegangen. Die Daten müssten noch formell überprüft werden. „Ich habe aber keinen Zweifel, dass die Unterschriften ausreichen und das Bürgerbegehren damit zulässig ist“, sagte Wörl. Lediglich 170 gültige Unterschriften seien notwendig, um die formalen Voraussetzungen zu erfüllen. Zweiter Bürgermeister Ferdinand Holzer kündigte an, dass er dem Bürgerbegehren auch ein Ratsbegehren „nachschieben“ wolle.
„Damit soll durch eine eindeutige Fragestellung eine ganz klare Entscheidung herbeigeführt werden, ob das Seniorenwohnprojekt durch die Genossenschaft ’Haus Lebenswert Egling’ oder durch die Gemeinde oder ob es überhaupt realisiert wird“, so Holzer. Über die Annahme des Bürgerbegehrens wird der Gemeinderat in einer Sondersitzung am 15. Mai beraten und entscheiden. Auf dieses Datum hat sich das Ratsgremium einstimmig geeinigt. Darüber hinaus gab es in der Sitzung eine kontroverse Diskussion zwischen Bürgermeister Leonhard Wörl und Franz Löffler (Gemeinderat und Genossenschaftsvorsitzender). Mehr dazu lesen Sie in unserer Printausgabe.