Das Sportgelände für den SC Schöffelding soll an der Kirchbergstraße nördlich von Schöffelding westlich des Kirchbergs entstehen. Für den Lärmschutz relevant sind ein Anwesen etwas nördlich an der Kirchbergstraße und der Ortsrand von Schöffelding. Planer Matthias Beck erläuterte die Gutachten und berichtete, dass die Emissionsgrenzwerte eingehalten seien. Festgelegt wird nun auf Anregung des Gutachtens eine Baulinie für das Materialgebäude im Norden. Es soll nicht weiter nach Norden rutschen und mit einer Höhe von 3,5 Meter als Lärmschutz dienen. „Der Spielbetrieb darf erst beginnen, wenn das Gebäude errichtet ist“, sagte Beck.
Hinsichtlich des Denkmalschutzes – Am Kirchberg vermuten Experten eine Siedlung aus römischer Kaiserzeit – wird festgesetzt, dass vor dem Bau der Stockbahnen und Gebäude, ein sogenanntes Geotextil, das heißt ein Vlies, aufzulegen ist, um potenzielle Bodendenkmäler zu schützen. Bürgermeister Walter Graf, der bei den Grabungen für das Gutachten anwesend war, berichtete, dass bis zu 70 Zentimeter Boden abgetragen worden sei. Es habe Verfärbungen gegeben, die beispielsweise durch verfüllte Gräben entstanden sein könnten. „Es wurde aber kein Stein oder sonst etwas gefunden.“ Entsprechend dem Gutachten zum Denkmalschutz wird eine Unterkellerung verboten. Mehr zum Thema finden Sie in der Printausgabe des LT.