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TSV-Jubiläum: Turnakrobatik begeistert die Uttinger

TSV-Jubiläum

Turnakrobatik begeistert die Uttinger

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    Turnakrobatik begeistert die Uttinger
    Turnakrobatik begeistert die Uttinger

    Mit Seniorennachmittag und Kabarett hat am Montag das Jubiläumfest des TSV Utting geendet. Ein vielseitiges Programm lockte allabendlich Hunderte ins Festzelt im Summerpark, mit 1450 verkauften Karten dürfte das Konzert der Cubaboarischen am Samstag (LT berichtete) der Publikumsrenner gewesen sein.

    Ein volles Zelt gab es dann auch am folgenden Abend: Bei einer mehr als dreistündigen, vom Schülerblasorchester St. Ottilien schwungvoll umrahmten Turngala war ein außergewöhnliches Bierzeltprogramm geboten, das zugleich die große 90-jährige Turntradition in Utting auf unterhaltsame Weise veranschaulichte. Der Kunstturner Uli Ernst hatte dazu die besten oberbayerischen Turner aus dem Bundesligateam „Exquisa Oberbayern“ in seinen Heimatort geholt.

    Den Anfang machten aber die heimischen Talente aus der Jugend- und Herrenmannschaft am Barren. Linus Tichy und Esther Fischer kletterten anschließend am Vertikaltuch bis fast zum First hinauf.

    Dass man sich nicht immer ganz so ernst nehmen muss, machte ein Handstandparcours durchs Zelt deutlich, bei dem ganz handfeste Gewinne für die Besten winkten: Zwei bzw. ein Kasten Ammerseer Bier für die Teilnehmer, die Treppen, Hindernisse, Wippen und schiefe Bänke fehlerfrei am schnellsten überwunden hatten, bevor es auf dem Barren ins Ziel ging.

    Dann griff Uli Ernst, der sich bis dahin mit seiner Frau Corinne aufs Moderieren beschränkt hatte, selbst ins Turngeschehen ein: Mit Martin Fruhmann hatte an der Ringlounge aus Übungselementen einen Programmteil einstudiert, der eindrücklich zeigte, wie viel Kraft und Koordination beim Turnen erforderlich sind.

    Hoch her ging es danach noch einmal mit den Trampolinturnern, die aus Unterhaching ein Riesentrampolin mitbrachten, wie man es in Utting zuvor noch nie gesehen hat, eine Feststellung, die auch für die auf dem Gerät dargebotene Akrobatik gilt. Das war dann aber noch nicht alles: Vor dem Feuerwerk am See hatte die für Uttinger Fest konzipierte Afrika-Show des Exquisa-Teams Premiere, die für ein furioses Finale dieser besonderen Festabends sorgte. Die als Affen, Zebras, Tiger und Leoparden gewandeten Turner vollbrachten Flicflacs, Überschläge, Saltos und Doppelsaltos und setzten so einen dynamischen und kraftvollen Schlusspunkt. Alles in allem ein echtes Publikumsvergnügen: passend zum sportlichen Anlass des Festwochenendes und mal was Anderes als nur Bier, Bar und Blasmusik – und ein Turnergeschenk an die Uttinger, denn das gab es alles ohne dass Eintritt bezahlt werden musste.

    Zuerst mulmig, jetzt glücklich

    Georg Kaiser ist glücklich über die Resonanz, die die Veranstaltungen gefunden haben. Denn im Vorfeld war es dem TSV-Vorsitzenden schon mulmig, ob das 1500-Personen-Zelt wirklich an fünf Tagen zu füllen sei. Doch schon am ersten Abend, als die Betriebe und Vereine feierten, war der Raum gut gefüllt. „Wir hatten 800 Reservierungen und die Schöffeldinger haben wirklich toll gespielt.“

    Und bei der Showband Mercuries seien die Leute auf den Tischen gestanden. Südamerikanisch-Bajuwarisch-Heiß war der Abend mit den Cubaboarischen und sportlich der Sonntagabend. „Es ist schön, dass das alles so angenommen worden ist“, so Kaiser. Es habe aber auch keine Beschwerden beispielsweise wegen des Lärms gegeben.

    Mit einem Seniorennachmittag und einem Kabarettabend mit Lizzy Aumeier gingen die Uttinger Festtage am Montag zu Ende.

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