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Wasserwacht: Boot und Fahrzeug kommen weg

Wasserwacht

Boot und Fahrzeug kommen weg

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    Der Ortsgruppe Wasserwacht Rott fehlen gut ausgebildete aktive Mitglieder, die Einsätze mit Fahrzeug und Boot machen dürfen. Ein Bild vom „Tag der offenen Tür“ im Jahr 2009.
    Der Ortsgruppe Wasserwacht Rott fehlen gut ausgebildete aktive Mitglieder, die Einsätze mit Fahrzeug und Boot machen dürfen. Ein Bild vom „Tag der offenen Tür“ im Jahr 2009. Foto: Susanne Schmidt-Tesch

    Nur neun Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Rott gekommen, und der Bericht des Vorsitzenden Joachim Mahn fiel kurz aus. Die Sitzung war dafür umso intensiver, denn die Vorstandsriege kündigte ihren Rücktritt an. Eine weitere Mitteilung war, dass das Fahrzeug, bedingt durch einen Motorschaden und die defekte Standheizung, ein wirtschaftlicher Totalschaden sei.

    Die Kreiswasserwacht Landsberg habe beschlossen, kein Ersatzfahrzeug zu finanzieren. Der Grund sei, dass es in Rott zu wenig Aktive gibt, die mit auf das Fahrzeug dürften. Voraussetzung sind mindestens 15 Wasserretter und Rettungsschwimmer. In Rott seien es derzeit nur drei Wasserretter und acht Rettungsschwimmer. Es gebe zudem keine Perspektive, diese Zahl demnächst erhöhen zu können.

    Auch das Boot werde in absehbarer Zeit abgeholt, berichtete Mahn. Dabei hat die Ortsgruppe Rott 190 Mitglieder. Die Wachstunden am Engelsrieder See seien immer schwieriger zu bewerkstelligen, so Mahn. Es seien immer die gleichen Personen damit belastet. 

     So ließen der stellvertretende technische Leiter Dominik Ehrlich und der stellvertretende Vorsitzende Mario Dangl ausrichten – sie konnten selbst nicht anwesend sein –, dass sie wegen eines beruflichen Ortswechsels zurücktreten. Auch der technische Leiter Martin Kellner legte sein Amt nieder. Kassiererin Sonja Mahn kündigte ebenfalls ihren Rücktritt an.

    Siegfried Dumbsky und Thomas Forstner von der Kreiswasserwacht hätten es sehr begrüßt, wenn der gesamte Vorstand noch bis zu den regulären Wahlen im Januar 2013 weitergemacht hätte. Der jetzige Vorstand blieb auch nach längerer Beratung mit den beiden Kreiswasserwachtlern bei seinem Wunsch, rasch aufzuhören.

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