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Wohnraum: Wechsel der Generationen im Schulgebäude

Wohnraum

Wechsel der Generationen im Schulgebäude

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    Dort, wo bis vor fünf Jahren noch Schüler ein- und ausgegangen sind, wohnen bald Senioren. Für die alte Epfacher Schule ist ein Käufer gefunden, der das Gebäude derzeit umbaut.
    Dort, wo bis vor fünf Jahren noch Schüler ein- und ausgegangen sind, wohnen bald Senioren. Für die alte Epfacher Schule ist ein Käufer gefunden, der das Gebäude derzeit umbaut. Foto: Foto: Julian Leitenstorfer

    Epfach Die Zukunft des Epfacher Schulgebäudes ist geklärt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen dort Seniorenwohnungen entstehen. Damit endet ein jahrelanges Hin und Her um die Nutzung des Gebäudes. Wie erst jetzt im Rahmen einer Gemeinderatssitzung bekannt gegeben wurde, befindet sich die frühere Schule schon seit Frühjahr in Besitz eines Geschäftsmannes aus Weil. Für 299 000 Euro wechselte das Gebäude im April den Besitzer und wird jetzt umgebaut.

    Die Baugenehmigung ist da, Richard Heigl aus Weil, der in Moorenweis eine Fensterbaufirma betreibt, kann loslegen. Für etwa 400 000 Euro lässt Heigl das frühere Schulgebäude nun umbauen. Wohnen statt pauken heißt es dann ab Mitte 2012 am Claudius-Paternus-Weg. „Die große Fensterfront auf der Ostseite bleibt erhalten und dort kommen rollstuhlgerechte Balkone hin“, gibt Heigl Einblick in die Umbaupläne. Insgesamt sollen in dem dreigeschossigen Schulgebäude sieben Eigentumswohnungen entstehen mit einer Durchschnittsgröße von 70 Quadratmetern. „Drei Wohnungen werden über zwei Geschosse gehen und die bestehenden Räume ergeben später einmal großzügige Küchen und Bäder – alles komplett barrierefrei“, so der neue Eigentümer, der auch auf die Pflegekomponente setzt. Seinen Angaben nach wird es einen ambulanten Pflegedienst geben, der von Unterstützung bei Einkäufen bis hin zur Vollpflege alles bieten werde.

    Die Wohnungen will Richard Heigl allesamt verkaufen. Und wenn die Eigentümergemeinschaft steht, soll eine Fotovoltaikanlage auf das Dach der früheren Schule kommen.

    Mit dem Verkauf der alten Schule und dem Umbau zu Seniorenwohnungen herrscht nach vielen gescheiterten Plänen für eine neue Nutzung nun Klarheit. Im Sommer 2006 hatten mit der Änderung des Schulsprengels die letzten Schüler das Gebäude verlassen, das seitdem leer steht. Die Pläne, darin ein Römermuseum unterzubringen, scheiterten 2008 am Widerstand der Bevölkerung. Eine kommunale Kinderkrippe dort einzurichten, misslang mangels Anmeldungen.

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