Startseite
Icon Pfeil nach unten
Landsberg
Icon Pfeil nach unten
Geltendorf
Icon Pfeil nach unten

Beim Kaltenberger Ritterturnier steht der Sohn des Schwarzen Ritters im Mittelpunkt

Kaltenberg

Kaltenberger Ritterturnier: „Der Sohn des Schwarzen Ritters“ steht heuer im Mittelpunkt

  • |
  • |
  • |
  • |
    Der „Schwarze Ritter“ spielt auch heuer wieder eine gewichtige Rolle beim Kaltenberger Ritterturnier.
    Der „Schwarze Ritter“ spielt auch heuer wieder eine gewichtige Rolle beim Kaltenberger Ritterturnier. Foto: Christian Rudnik (Archivbild)

    In einem Monat ist es wieder so weit. Am Samstag, 11. Juli, wird in der Arena auf Schloss Kaltenberg die erste Turniershow geritten. Sie ist der Höhepunkt des Tages. In der Show erlebt das Publikum hautnah, wie die Ritter in vollem Galopp ihre Tjost reiten, Lanzen bersten. Ritter stürzen in den Arenasand. Aktuell wenden die Macher hunderte Kreativ- und Trainingsstunden auf, um die neue Inszenierung auf die Beine zu stellen. Der „Sohn des Schwarzen Ritters“ heißt die Show in diesem Jahr, wird in einer Pressemeldung mitgeteilt.

    Der Held der Geschichte ist der junge Albrecht. Er wächst behütet am Hof von Schloss Kaltenberg auf. Doch die Boshaftigkeit der Herrscherin Magdalenen führt zum Bruch Albrechts mit dem Hof. Sein Kampf für die Unterdrückten des Landes führt ihn schließlich zu einer finalen Auseinandersetzung gegen niemand Geringeren als den Schwarzen Ritter. Doch der ist Teil eines dunklen Familiengeheimnisses, das Albrecht umweht.

    Thomas Limpinsel liefert seit Jahren die Vorlage für das Drehbuch

    Entwickelt wurde die Geschichte wieder von Thomas Limpinsel. Der Schauspieler und Autor – unter anderem vom Derblecken auf dem Nockherberg bekannt – liefert seit Jahren die Vorlage für das Drehbuch der Show. An der Story wird anschließend wochenlang mit den anderen im Kreativteam weitergearbeitet. „In der Regel ist das erste Skript viel zu lang“, sagt Limpinsel. Das Kürzen von Szenen sei aber leichter, als sich im Kreativprozess neue hinzuzudenken.

    Stunt-Regisseur Frédéric Laforêt ist seit mehr als 20 Jahren dabei. Jahrelang feierte ihn das Publikum in der Rolle des Schwarzen Ritters. „Ich habe hier meine schönsten Erfahrungen als Ritter und als Show-Künstler erlebt.“ Die Entwicklung der Show sei jedes Jahr eine riesige Herausforderung. Schließlich müssen mehr als 250 Darsteller – Profis und Laien – koordiniert werden. Dafür, dass jeder der Akteure weiß, wo genau er wann zu stehen hat, ist unter anderem Janne Geest mitverantwortlich. Die Choreografin kam vor sechs Jahren mit Regisseur Alexander May ins Kreativteam. Sie ist verantwortlich für die Choreografie der Handlung – ob das nun Feste, Märsche oder Traumsequenzen sind. „Sobald ich ein Drehbuch lese, denke ich in Bildern“, erzählt sie.

    Die heimlichen Stars des Kaltenberger Ritterturniers sind die Pferde

    Die heimlichen Stars der Ritterturniershow sind jedoch die Pferde. Und die lieben ihre Auftritte: „Pferde sind verspielt. Sie haben Spaß daran, Neues zu sehen und sich bei den Shows auszutoben“, erklärt Frédéric Laforêt. Die Belastung für die Tiere werde dabei lange im Voraus berechnet. „Fordert eine Rolle viel Arbeit auf dem Pferd, teile ich sie auf mehrere Pferde auf.“ Überhaupt stehe das Tierwohl an erster Stelle. (AZ)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren