Frau Grabmaier, Sie engagieren sich im Kreistag und in einem Gemeinderat. Warum investieren Sie zudem Zeit, um Menschen in Veranstaltungen über die Gemeinderatsarbeit zu informieren?
KATHRIN GRABMAIER: Es ist zwar schon 24 Jahre her, dass ich das erste Mal als Gemeinderatskandidatin aufgestellt wurde, aber ich kann mich noch gut erinnern, wie hilfreich ein derartiges Angebot für mich gewesen wäre. Interessierte haben sich durch das Seminar schon vor einer möglichen Kandidatur informiert und wissen nun, was sie erwartet. Das nimmt viel an Unsicherheit. Wichtig ist mir auch, für die Gemeinderatsarbeit zu werben, denn die Bereitschaft zur Kandidatur nimmt ab. Das ist besorgniserregend. Wir liefern durch das Seminar objektive Informationen und zeigen, welche Einflussmöglichkeiten und organisatorischen Ausgestaltungen es tatsächlich gibt.
Interview
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