Ein Stimmungsbild der Unzufriedenheit gab es schon vor der Wahl. Denn drei Gegenkandidaten um das Amt des Landrats zeigten doch, dass nicht alle sehr glücklich mit dem Führungsstil des amtierenden Landrats Thomas Eichinger sind. Doch jetzt muss er in die Stichwahl: Daniela Groß (Grüne) wird seine Gegenkandidatin in der Stichwahl und sagt: „Ich bin überwältigt, man sieht eindeutig, dass eine Wechselstimmung da ist. Die Menschen sind nicht zufrieden mit der bisherigen Arbeit, ich bin gespannt, wie die Karten neu gemischt werden.“ Das Ergebnis sei ein großer Erfolg für sie. Groß ist Stadt- und Kreisrätin, Mitglied im Verwaltungsrat des Klinikums Landsberg und Mitglied im Zweckverband Area61. Groß nannte im Wahlkampf als Schwerpunkte, für die sie sich einsetzen will, einen flächendeckenden, klimafreundlichen Nahverkehr, der „echte Alternativen zum Auto bietet“. Die Bahnhöfe Geltendorf, Kaufering und der Busbahnhof Landsberg sollten zu Stoßzeiten mindestens im Halbstundentakt erreichbar sein. Groß will sich auch weiterhin für Frauenthemen starkmachen, bessere Betreuungsangebote für Kinder schaffen, eine familienfreundliche Infrastruktur und bis 2030 soll es im Landkreis Landsberg ein eigenes Frauenhaus geben. Sie bekam 39,7 Prozent.
Landsberg
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