Die Arbeitslosenquote im Landkreis Landsberg lag im April ebenso wie im Vormonat bei 3,2 Prozent. Das geht aus dem Bericht der Agentur für Arbeit Weilheim hervor. Demnach waren 2201 Menschen arbeitslos gemeldet – zwei Personen weniger als im März und 25 Personen weniger als vor einem Jahr.
Laut Arbeitsmarktbericht meldeten sich im April 599 Menschen arbeitslos. Davon kamen 303 Personen direkt aus der Erwerbstätigkeit. 596 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 288 eine Erwerbstätigkeit auf. Nach wie vor suchen die Unternehmen Mitarbeitende: 185 Stellen wurden im Landkreis neu gemeldet (27 mehr als im März, aber 339 weniger als vor einem Jahr). Aktuell befanden sich damit 713 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Herausforderungen trotz positiver Tendenzen
Im gesamten Agenturbezirk, der neben dem Kreis Landsberg die Landkreise Fürstenfeldbruck, Starnberg, Weilheim-Schongau, und Garmisch-Partenkirchen umfasst, ist die Zahl der Arbeitslosen ebenfalls leicht gesunken. 14.222 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 226 weniger als im März. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,6 Prozent.
„Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk zeigt, dass wir trotz positiver Tendenz im April vor Herausforderungen stehen“, sagt Michael Legrand, Geschäftsführer operativ der Arbeitsagentur Weilheim. „Die konjunkturellen Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll. Wir arbeiten weiterhin eng mit Unternehmen und Trägern der Grundsicherung zusammen, um den Menschen Chancen zu ermöglichen.“ (AZ)
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