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Die Dohnanyi-Familie fand vor 80 Jahren Zuflucht im Schloss in Windach

Windach

Wie die Familie Dohnanyi nach dem Krieg nach Windach kam

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    Der ehemalige Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi lebte vor 80 Jahren mit seiner Mutter und seinen Geschwistern im Windacher Schloss.
    Der ehemalige Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi lebte vor 80 Jahren mit seiner Mutter und seinen Geschwistern im Windacher Schloss. Foto: Markus Scholz/dpa (Archiv)

    Dass in Windach und allen anderen Dörfern im Landkreis Landsberg gegen und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 1945 und 1946 neue Familien zuzogen, war nichts Außergewöhnliches: Zuerst traf es viele sogenannte „Ausgebombte“ in den Städten, ab Anfang 1945 flüchteten Menschen vor allem aus Ostpreußen und Schlesien in den Westen, bevor 1946 die meisten Deutschsprachigen aus Böhmen und Mähren vertrieben wurden. So gesehen war es nichts Ungewöhnliches, als im Dezember 1945 eine Frau mit ihren drei jugendlichen Kindern in das Windacher Schloss zog. Wie so viele andere Menschen hatte die Familie ein schweres Schicksal erlitten. Der Name dieser Frau war Christine von Dohnanyi, geborene Bonhoeffer, ihre Kinder waren Barbara, Klaus und Christoph.

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