Einer der Akrobaten von den Flugträumern brachte es auf den Punkt, als er bei seinem Auftritt sagte: „Zirkus ist nicht nur schön, sondern auch viel Arbeit“. Denn das sieht man. Hinter jedem Feuerstab, der stets sicher wieder in den Händen landet, jeder akrobatischen Verrenkung und den aufwendig gestalteten Kostümen stecken viele Stunden Arbeit. Gleichzeitig begeben sich einige der Artisten regelmäßig zur Unterhaltung des Publikums in Gefahr. Bei den Flugträumern etwa entflammte sich bei einer Jonglage kurzerhand das Haar von einem der Artisten. Kurz ausgeklopft, ging es nahtlos weiter, als wäre nie etwas passiert. In der Arena bleibt einem derweil der Atem stocken, wenn die Stunt-Frauen und -Männer sich waghalsig vom Sattel des Pferdes aus in alle möglichen Richtungen begeben – manche Figuren so wahnsinnig, dass man selbst nie geglaubt hätte, dass so etwas überhaupt möglich ist.
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