Was, wenn nach dem Tod nicht das große weiße Licht kommt – sondern ein Ort mit langen, kargen Gängen? Ein Ort, an dem man nicht von Engeln empfangen wird, sondern erst mal eine Wartenummer ziehen darf. Wo sich genervtes Personal um die Weiterleitung der eigenen Seele kümmert und wo das himmlische Kleingedruckte wichtiger ist, als jede letzte Reue? Ein Ort, wo der Tod weniger als metaphysisches Ereignis, sondern als Verwaltungsakt mit Durchschlag, Stempel und Fristsetzung verstanden wird? Klingt nach einem besonders schrägen Traum – ist aber der Anfang einer ziemlich guten Komödie, deren Macher jetzt im Olympiakino in Landsberg zu Gast waren.
Landsberg
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