Der Programmtitel war originell gewählt – dabei absolut passend: Tieftöner. Denn zwei der drei Instrumente, die unlängst im Mittelpunkt des Landsberger Rathauskonzertes standen, zählen zu den tiefsten Saiteninstrumenten. Der Kontrabass, von Sophie Lücke mehr gestrichen als gezupft, und das Violoncello, gespielt von Franz Lichtenstern. Im Verbund mit Tomoko Nishikawa am Klavier waren es die farbigen wie abwechslungsreichen Klangkonstellationen, die diese drei Instrumente in verschiedenen Besetzungen im Festsaal regelrecht hervorzauberten. Hinzu kam ein breit gefächertes Repertoire, für das sich das Trio entschieden hat und dem es sich hingebungsvoll widmete. Es reichte von Werken aus der Spätklassik bis hin zur zeitgenössischen Moderne.
Landsberg
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