Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Edeka‑Logistikstandort im Landsberger Frauenwald beschäftigt. Mehr als 390 Märkte werden von dort aus beliefert. Aktuell schreitet der Hochlauf des neuen Getränke‑Drehkreuzes in Landsberg voran, das gemeinsam mit dem Standort Wallersdorf die Weiterentwicklung des Getränkegeschäfts des Unternehmens begleitet. Insgesamt fließen in beide Projekte rund 260 Millionen Euro. Darüber berichtet Edeka Südbayern in einer Pressemeldung über die Geschäftszahlen für 2025. Man möchte den Umsatz weiterentwickeln und parallel konsequent in eigene Strukturen investieren.
Der Lebensmittelhändler aus Gaimersheim bei Ingolstadt steigerte sein Umsatzvolumen laut Pressemeldung trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen um 2,06 Prozent auf 4,92 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum erhöhte sich der Umsatz des regionalen selbstständigen Edeka-Einzelhandels um rund 3,0 Prozent. „Die Märkte der Edeka-Kaufleute in Südbayern zählen im bundesweiten Vergleich zu den wachstumsstärksten Betrieben innerhalb unseres Verbunds. In Zeiten hohen Wettbewerbsdrucks und anhaltender Konjunkturschwäche finden sie weiterhin die richtigen Antworten bei der frische- und serviceorientierten Versorgung der Menschen“, wird Claus Hollinger, Vorstandssprecher der Edeka Südbayern, zitiert.
Über 173 Millionen Euro flossen 2025 in logistische und technologische Infrastrukturen sowie in die Modernisierung und die Erweiterung bestehender Märkte, teilt das Unternehmen mit. „Die gezielten Investitionen in unsere Logistik sind ein klares Bekenntnis zum Wachstum unserer Märkte“, wird der für die Logistik verantwortliche Vorstand Dr. Dirk Eßmann zitiert. Mit dem schrittweisen Hochlauf der neuen Getränke-Drehkreuze in Landsberg und Wallersdorf stärke die Edeka Südbayern die strukturellen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung ihres Getränkegeschäfts. Die Standorte fügen sich laut Pressemeldung als wichtige Bausteine in die strategische Ausrichtung des Segments ein und begleiten die dynamische Expansion – insbesondere im Getränkefachmarktformat trinkgut.
Im Fuhrpark gibt es erste Elektro-Lastwagen
Das Unternehmen treibt eine immer emissionsärmere Auslieferung von Nahrungsmitteln sämtlicher Warengruppen voran. Die Basis dafür bildet laut Edeka Südbayern eine Drei-Säulen-Strategie: Zu den bereits eingesetzten Lang-Lkw (50 Prozent erweiterte Transportkapazitäten) wird der biogene Kraftstoff HVO100 in die Tanks der annähernd 400 Edeka-Lastwagen eingesetzt. Erweitert wird der Fuhrpark um die ersten Elektro-Lastwagen. (AZ)
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