Es ist eine gute Idee, das in die Jahre gekommene Stadtfest neu aufzustellen. Der Dreh mit den Partnergemeinden ist charmant und bringt Abwechslung in die Landsberger Gastlandschaft. Und das soll sie wohl auch tun, denn nur zehn der 25 geplanten Stände sind von Landsbergern besetzt, der Rest kommt von woanders. Eigentlich eine hohe Quote, und es wäre interessant festzustellen, wie die internen Auswahlkriterien wohl genau sind. Eventuell liegt es aber auch daran, dass nicht alle vor Ort das Personal haben, an diesen Tagen ihre Gastwirtschaft und einen Stand zu besetzen? Oder das wollen? Und vielleicht sollte man auch die Straßen (nördliche Altstadt), die eher förderungswürdig sind, in die Festplanung einbeziehen, denn erfahrungsgemäß ziehen solche Feste noch mehr Gäste von dort ab. Das wurde bereits zu Recht kritisiert, und die Anzahl der Partnergemeinden sollte hier nicht ausschlaggebend sein, das Fest nicht noch weiter auszuweiten. Einige Wirte und Wirtinnen haben den Vorteil, direkt am Standort der vier Veranstaltungsorte zu sein. Die anderen haben es da schon schwerer, trotzdem scheint ein Konzept wie beim Christkindlmarkt sehr Erfolg versprechend zu sein.
Kommentar
Endlich wird beim Stadtfest umgedacht: Eine gute Idee, die Partnergemeinden einzubeziehen
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