Die Jahre, in denen Rücklagen gebildet werden konnten, sind in Finning vorbei. Das zeigten die Zahlen des Kämmerers Marcel Quäschning bei den Haushaltsberatungen im Gemeinderat. Die Einnahmen können die laufenden Ausgaben nicht mehr decken. Nach Abführung aller Umlagen bleiben der Gemeinde nur 25 Prozent der laufenden Einnahmen für die eigenen Belange. Die Steuerkraft lag bereits in den letzten Jahren unter dem Landesdurchschnitt, wird 2026 noch einmal sinken und liegt dann nur noch bei 84 Prozent. Die dauerhafte Leistungsfähigkeit ist bereits seit 2024 nicht mehr gegeben. Der laufende Betrieb muss teilweise aus der Rücklage finanziert werden. Dort sind derzeit rund vier Millionen Euro vorhanden, die noch zwei Jahre ausreichen. Bis 2029, so die Prognose des Kämmerers, werden sich 2,4 Millionen Euro Schulden angehäuft haben.
Finning
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