Richard Drexl aus Weil wurde mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte „als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“ in der Kategorie „Brauchtum und Ehrenamt“. Drexl ist Oberst a.D. der Luftwaffe und Präsident des Bayerischen Soldatenbundes 1874 e.V., der annähernd 60.000 Mitglieder zählt. In dieser Funktion engagiere er sich mit großer Hingabe für die Unterstützung der Bundeswehr, das Gedenken an gefallene Soldaten sowie die Pflege der bayerischen Militärtradition. Darüber hinaus sei es ihm ein zentrales Anliegen, sicherheitspolitische Themen in die öffentliche Diskussion einzubringen. Mit seiner Lebensleistung habe Richard Drexl einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz der Bundeswehr in der Bevölkerung geleistet, hieß es in der Laudatio.
Richard Drexl: „Ich bin dankbar dafür, dass mir als Soldat Krieg erspart geblieben ist.“
Richard Drexl wurde am 19. August 1952 in Weil geboren, wuchs dort auf und besuchte die örtliche Volksschule. Anschließend besuchte er die Berufsaufbauschule in Landsberg. Von 1976 bis 1981 war er als Technischer Offizier im Hubschraubertransportgeschwader 64 sowie im Lufttransportgeschwader 61 in Penzing eingesetzt. Zu seiner Auszeichnung äußerte sich Drexl mit den Worten: „Ich bin dankbar dafür, dass mir in über vier Jahrzehnten als Soldat Krieg erspart geblieben ist. Diese hohe Auszeichnung widme ich dem Bayerischen Soldatenbund, dessen Angehörige sich im Ehrenamt für den Frieden und die Bewahrung der Traditionen unserer bayerischen Heimat einsetzen.“
Neben Drexl wurde auch eine Vielzahl prominenter Menschen aus Unterhaltungsbranche und Sport geehrt, unter anderem Schlagersänger Jürgen Drews, Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz und Fußballtrainer Felix Magath. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder betonte bei der feierlichen Verleihung in München: „Das war ein besonderer Tag mit besonderen Menschen. Der Verdienstorden ist ein ganz exklusiver Club und neben dem ‚Maxorden’ Bayerns höchste Auszeichnung. Insgesamt gibt es nur maximal 2000 lebende Ordensträger. Alle sind einzigartige Persönlichkeiten in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen. Den Orden gibt es nicht zu kaufen und nicht zu erben – man muss ihn sich verdienen. Weit nicht alle Ordensträger stehen selbst im Rampenlicht, aber sie alle sind Vorbilder und Mutmacher. Sie verkörpern in besonderer Weise, was Bayern ausmacht. Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank. Bitte machen Sie weiter so!“
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