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Glasfaser: Penzing startet dritten Anlauf für flächendeckendes Netz

Penzing

Glasfaser: Telekom baut frühstens 2032 - Penzing will auf anderem Weg ans Ziel

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    Die Gemeinde Penzing startet einen neuen Anlauf, damit weitere Haushalte einen Glasfaseranschluss bekommen.
    Die Gemeinde Penzing startet einen neuen Anlauf, damit weitere Haushalte einen Glasfaseranschluss bekommen. Foto: Peter Kneffel/dpa/Symbolbild

    Im Gemeindegebiet von Penzing gibt es in vielen Straßen schon eine gute Internetanbindung haben, aber auch Bereiche, in denen noch Handlungsbedarf besteht. Die Kommune möchte erreichen, dass flächendeckend Glasfaseranschlüsse vorhanden sind. Nun wird ein dritter Anlauf gestartet, um ans Ziel zu kommen. Unsere Redaktion hat dazu mit Bürgermeister Peter Hammer gesprochen.

    In einem ersten Anlauf sollte das Vorhaben gemeinsam mit Weil, Scheuring und Geltendorf umgesetzt werden. Den Ausbau sollte das Unternehmen Deutsche Glasfaser realisieren. Scheurings Bürgermeister Konrad Maisterl sagte im März 2022: „Wir haben beim Austausch mit mehreren Kommunen im südlichen Landkreis erfahren, dass die dort beauftragten Baufirmen die Straßen in schlechtem Zustand hinterlassen haben und die Kommunen dadurch nun hohe Kosten haben.“ Eine beauftragte Tiefbauingenieurin übernahm im Auftrag der Gemeinden die Planung und legte sie dem Unternehmen vor, das daraufhin einen Rückzieher machte. 

    Penzing suchte deswegen das Gespräch mit LEW Telnet, die in den vergangenen Jahren in mehreren Orten im Landkreis den Ausbau übernommen hatte. In Penzing gehörten aber zu viele bereits verlegte Leitungen der Telekom, weswegen es sich nicht rechne, teilte die Firma der Gemeinde mit. Wie im Oktober 2023 berichtet, stellte die Telekom damals in Aussicht, dass sie die Lücken im Netz ab dem Jahr 2028 schließen werde. „Inzwischen sind wir bei frühstens 2032“, berichtet Bürgermeister Peter Hammer.

    So lange soll es dann aber möglichst doch nicht dauern. In einem ersten Anlauf hatte Penzing 2024 versucht, in ein Förderprogramm zu kommen. „Wir hatten aber im Vergleich mit anderen Kommunen nicht die benötigte Punktzahl, um ins Verfahren zu kommen“, erklärt Hammer. Grundlage der Bepunktung war die Frage, wie viele förderfähige Hausanschlüsse es im Ort gibt.

    Der Bund hat heuer das Programm neu aufgelegt. Förderfähig sind Gebiete, in denen es noch kein Netz gibt, das zuverlässig mindestens 300 Mbit/s im Download und mindestens 150 Mbit/s im Upload bereitstellt und kein privates Unternehmen plant, das Gebiet in den nächsten drei Jahren eigenständig zu erschließen. „Es fallen jetzt auch Anschlüsse rein, die 2024 noch nicht berücksichtigt wurden und aufgerüstet werden können. Vielleicht reicht es dadurch dieses Mal für uns“, hofft Hammer.

    Bund und Freistaat teilen sich den Großteil der anfallenden Kosten. Die Gemeinde müsste, wenn es zum Ausbau kommt, zehn Prozent tragen, informiert der Bürgermeister.

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