Am Dienstag haben Ermittler der Kriminalpolizei insgesamt fünf Wohnanwesen in Peiting und Schongau durchsucht. Dabei konnten laut einer Pressemeldung der Polizei mehrere Betäubungsmittel und verbotene Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen.
Vorangegangen waren umfangreiche Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats 4 der Kriminalpolizei Weilheim, unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Rauschgift. Auf Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse beantragte die sachleitende Staatsanwaltschaft München II mehrere Durchsuchungsbeschlüsse, die vom zuständigen Amtsgericht erlassen wurden.
Marihuana, Kokain und Amphetamin wird sichergestellt
Am Dienstag wurden laut Polizeibericht durch die Beamten im Raum Peiting und Schongau fünf Objekte zeitgleich durchsucht. Unterstützt wurde die sachbearbeitende Dienststelle durch das Rauschgifteinsatzkommando des Landeskriminalamts, Kräfte der Zentralen Einsatzdienste Murnau, unter anderem mit drei Hundeführern, sowie einer Streife der Polizeiinspektion Schongau und der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen. Zudem war die sachleitende Staatsanwaltschaft München II mit einer Gruppenleiterin vor Ort.
Die kriminalpolizeilichen Maßnahmen richteten sich gegen sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Im Zuge der Durchsuchungen konnten bei den Tatverdächtigen diverse Betäubungsmittel, unter anderem Haschisch, Marihuana und Kokain in nicht geringer Menge sowie Amphetamin aufgefunden und sichergestellt werden. Außerdem wurden diverse Rauschgiftutensilien, mehrere Hasch-Lollies und verbotene Messer aufgefunden.
Zwei Beschuldigte befinden sich in Haft
Gegen zwei männliche Beschuldigte (29 und 34 Jahre) wurden laut Polizeibericht bereits im Vorfeld durch die zuständige Staatsanwaltschaft Haftbefehle beantragt. Die beiden wurden im Anschluss an die Durchsuchungen verhaftet und am Donnerstag dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Gegen den 29-Jährigen wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen und er wurde umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen den 34-Jährigen lag bereits ein Vollstreckungshaftbefehl in anderer Sache vor. Dieser wurde vollzogen und der Beschuldigte wurde ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, heißt es im Polizeibericht.
Eine männliche Person wurde vorläufig festgenommen, jedoch am Dienstagabend nach der Durchführung diverser polizeilicher Maßnahmen wieder entlassen. Die vier weiteren Tatverdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft München II und der Kriminalpolizei Weilheim dauern laut Polizei an. (AZ)
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