Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der CSU-Kreisseniorenunion Landsberg. In seinem Bericht konnte Kreisvorsitzender Heinz Haaf auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Zahl der Mitglieder ist auf 76 angewachsen. Die Finanzlage ist in Ordnung. Von den über 30 Veranstaltungen ist besonders das neue Format der Frühstücksgespräche gut angenommen worden. So war die einstimmige Entlastung des Vorstandes mehr oder weniger Formsache.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Ergebnisse der Kommunalwahlen, vor allem die Abwahl von Landrat Thomas Eichinger. Dabei habe sich die KSU mit großem Engagement in den Wahlkampf eingebracht. Dieses Ergebnis, vor allem der Anstieg der Grünen - so Haaf - verlange mehr als eine „respektvolle Entgegennahme.“ Die Leistungen der CSU und des abgewählten Landrats seien nicht in der notwendigen Form den Bürgerinnen und Bürgern verdeutlicht worden. Das Ergebnis habe gezeigt, dass man nicht gegen den erklärten Willen der Bürger im Landkreis erfolgreiche Politik machen könne. Nun gelte es, nach vorne zu schauen, denn nach der Wahl sei vor der Wahl. Es sei notwendig, neue Ansätze zu suchen, um die Präsenz der Partei zu stärken. Regelmäßige Sprechstunden der Funktionsträger seien ebenso ein Gebot der Stunde wie eine Verstärkung der Arbeit der Arbeitskreise und Arbeitsgemeinschaften. Über den Landkreis verteilte, regelmäßige, kleinformatige Veranstaltungen – so Haaf – seien das Gebot der Stunde. Wenn die Menschen vor Ort überzeugt seien, dass ihre Sorgen und Anliegen bei der CSU auf offenes Gehör stießen, werde man die führende Position der Partei halten und stärken können. Nur kontinuierliche Basisarbeit – so Staatsminister a.D. Thomas Goppel – und verstärktes Engagement im vorpolitischen Raum bei Vereinen und Verbänden werde auf Dauer Erfolg versprechen.
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