Igel Arthur ist ein richtiger Glückspilz: Vor ein paar Wochen stöberte ihn Hund Wilma in einem Garten in Vorderen Anger in Landsberg auf. Mit vielen Parasiten und Pilz befallen und noch dazu viel zu dünn für die Jahreszeit hätte er den Winter nicht überlebt. Beate Biller aus Scheuring hat ihn jedoch ehrenamtlich in ihrer privaten Igelstation aufgepäppelt. Und so kam nach drei Wochen der Anruf: „Igel Arthur kann wieder abgeholt werden.“ Tatsächlich wird es auch höchste Zeit, dass der Jungigel wieder in Freiheit kommt, damit er sich ein gemütliches Quartier für den Winterschlaf suchen kann. Normalerweise werden Fundigel dort ausgewildert, wo sie gefunden wurden. Denn Igel haben ein ausgezeichnetes Ortsgedächtnis. Sie kennen Durchschlüpfe durch Zäune, Umwege zur Überwindung von Mauern und steilen Böschungen sowie besonders nahrungsreiche Plätze wie Komposthaufen. Nicht am Fundort ausgewilderte Tiere müssen sich neu orientieren.
Landsberg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren